Kontakt

Hilfen für Schuldner

D 6,9-11
68159 Mannheim
Telefon (06 21) 1 78 37 41
Telefax (06 21) 15 69 94 94

Porträtfoto von Ursel Saalmüller

Ansprechpartnerin:
Ursula Saalmüller

 
Kontakt

Schuldenprävention

im Rahmen von
STÄRKEN vor Ort

Hallesche Straße 1
68309 Mannheim
Telefon (06 21) 700 29 75
Telefax (06 21) 700 39 48
Fördergebiete:
Jungbusch/Mühlau, Waldhof-Ost, Neckarstadt-West

Sprechstunden und Unterrichtsabgebote für die Maßnahmengebiete nach Vereinbarung.

Ansprechpartnerin:
Ruth Heimann

„Ohne Moos nix los“ wird im Rahmen von STÄRKEN vor Ort durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union und der Stadt Mannheim kofinanziert.

Logo des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: der Bundesadler und die Farben der Nationalflagge, daneben der Schriftzug

Logo des Europäischen Sozialfonds: Der Schriftzug ESF, daneben dreieckige Symbole in Blau, Geld, Rot und Schwarz

Logo von STÄRKEN vor Ort

 
Tätigkeitsfelder  

Ein Kredit- (k)ein Problem

Soziale Beratung für Schuldner

  • Sie wissen nicht mehr wie sie ihre Miete bezahlen sollen?
  • Ihre Konten sind ständig überzogen?
  • Fällige Rechnungen türmen sich?

Ursel Saalmüller in ihrem Büro am Schreibtisch sitzend im Beratungsgespräch mit einer KlientinFinanzielle Probleme werden nicht länger vor sich hergeschoben. Gemeinsam wird das Problem angegangen. Die Mitarbeiter der Schuldnerberatung leisten erste Hilfe in Finanzierungsfragen. Dabei geht es vor allem um Probleme der Existenzsicherung, zum Beispiel wenn der Verlust der Wohnung droht oder der Strom abgestellt wird. Die Mitarbeiter der Schuldnerberatung analysieren die Situation, erstellen einen Haushaltsplan und suchen gemeinsam nach Wegen aus der Misere.

Nach den zuletzt veröffentlichten Statistiken des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) sind rund drei Millionen Haushalte überschuldet - das entspricht sieben Prozent aller deutschen Haushalte. Überschuldung bedeutet: Die Menschen sind nicht mehr in der Lage, mit ihrem verfügbaren Einkommen oder Vermögen laufende Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Mit finanziellen Problemen gehen meist familiäre Spannungen, Aggressivität, Depression, Resignation, Flucht in Suchtmittel und Existenzängsten einher.

Sehr leicht tappt man in die Schuldenfalle: Kleider und Möbel per Katalog ist meist der erste Schritt in den Ruin. Im Versandhandel wird bargeldlos bezahlt. In die Schuldenfalle führen auch schnell und unproblematisch gewährte Kredite von anonymen Automatenbanken.

Zunehmend mehr sind vor allem auch jüngere Menschen davon betroffen, die nicht mit Geld umzugehen wissen. Handykosten von Jugendlichen werden zuächst meist von den Eltern abgefangen. Auf sich selbst angewiesen, stehen sie schnell vor dem finanziellen Chaos.

Deshalb nimmt Prävention einen hohen Stellenwert ein. In Deutschland leben elf Millionen Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 19 Jahre. Diese Gruppe verfügt jährlich über 16 Milliarden Euro. Das macht sie als Konsumenten interessant. Darum ist es umso wichtiger den Umgang mit Geld einzuüben. Für sie ist es immer schwieriger sich im Dschungel von Konsumangeboten und Finanzierungsmöglichkeiten zurechtzufinden.  

Schuldenprävention

Im Rahmen des Programms STÄRKEN vor Ort gibt es Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene, die ihre Finanzen nicht im Griff haben. Ziel ist es, das Bewusstsein für Schulden überhaupt erst zu schaffen, Schuldenfallen zu erkennen und Überschuldung vorzubeugen. Weitere Themen sind Umgang mit Geld, überdenken des eigenen Konsumverhaltens. Angesprochen sind Schüler ab 14 Jahre in folgenden Schulen und deren Eltern:

  • Humboldt-Schule
  • Justus-von-Liebig-Schule
  • Johannes-Kepler-Schule
  • Friedrich-Ebert-Schule
  • Luzenberg-Schule