Albert-Stehlin-Haus
Luisenstraße 64
68199 Mannheim
Telefon (06 21) 86 25 05-0
Telefax (06 21) 86 25 05-03
Ansprechpartner:
Heimleiter Bernhard Lenz
Albert-Stehlin-Haus
Das Stehlin-Haus wurde bereits 1966 umgebaut und 1969 als erstes Männerwohnheim in der Diözese Freiburg eröffnet. 107 Einzelzimmer stehen hier zur Verfügung, mit jeweils zehn bis 20 qm Wohnfläche. Daneben gibt es fünf Etagenküchen, ein Fernsehraum, ein Billard- und Tischtennisraum sowie Bade- und Duschräume.
Das heutige Albert-Stehlin-Haus ist kein Heim im eigentlichen Sinne. Es gibt weder ein gemeinsames Essensangebot noch andere
heimtypische Strukturen und Angebote. Für Frauen und Männer wird ein möbliertes Einzelzimmer zur Verfügung gestellt. Leistungen wie Reinigung der Zimmer, Flure und Treppen werden übernommen. Regelmäßig frische Bettwäsche
gehören zum Service. Bäder, Duschen und Waschmaschinen und die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung innerhalb des Hause werden
angeboten. Die Bewohner haben einen Mietvertrag, zur unbefristeten Nutzung, was bedeutet, dass die Männer sehr selbständig leben. Der
Hausleiter ist für die Bewohner da und übernimmt übliche Hausmeisterfunktionen.
Die Bewohner sind meist Menschen, die auf dem freien Wohnungsmarkt keine Unterkunft finden. Sie haben entweder psychische Probleme, sind alkoholkrank und/oder sind Strafentlassene. Nur wenige gehen einer regelmäßigen
Arbeit nach oder sind rüstige Rentner.
Außerdem wohnen im Albert-Stehlin-Haus seit Jahren psychisch kranke Menschen, die aus dem Psychiatrischen Landeskrankenhaus
Wiesloch entlassen wurden und zwar nicht mehr akut krank sind, aber keine andere Bleibe gefunden haben - seit Jahren. Dennoch
muss man sich besonders um sie kümmern. Seit Januar 2000 wohnen zudem sechs besonders hilfsbedürftige Männer im Stehlin- Haus,
die durch eine Fachkraft (des Sozialpsychiatrischen Dienstes) betreut werden.
