KisiKo - Kinder sind kompetent
Caritasverband Mannheim e.V.
Suchtberatung
D 7, 5
68159 Mannheim
Telefon (06 21) 1 25 06-10
Telefax (06 21) 1 25 06-292
annett.roennau@caritas-mannheim.de
Ansprechpartnerin:
Annett Rönnau
Diplom-Sozialarbeiterin,
Sozialtherapeutin für Kinder und Jugendliche,
Suchttherapeutin (VDR)
Telefonische Auskünfte und Beratungen
Montag bis Donnerstag
von 8 Uhr bis 17 Uhr
Freitag
von 8 Uhr bis 14 Uhr
Hier können Sie den Flyer zum Projekt KisiKo als PDF herunterladen.
Das Projekt findet statt im Rahmen des Programms "Unterstützungsangebote für Kinder von psychisch kranken oder suchtkranken Eltern" der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg.

Vorträge des Fachtags über Kinder suchtkranker Eltern
Der Caritasverband Mannheim, der Drogenverein Mannheim und der Fachbereich Gesundheit der Stadt Mannheim haben am 11. Mai einen Fachtag unter dem Titel "Kinderschutz - im Spannungsfeld zwischen Abhängigkeit und Elternschaft" veranstaltet. Dabei ging es um Kinder suchtkranker Eltern. Die Präsentationen der Referenten können Sie sich hier herunterladen.
- Vortrag von Prof. Dr. Michael Klein , Leiter der Kompetenzplattform Suchtforschung an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen
- Vortrag von Ulrike Scheurich , Abteilungsleitung Soziale Dienste, Jugendamt Mannheim
- Vortrag von Prof. Dr. Ruthard Stachowske , Jugendhilfe Lüneburg gGmbH, Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch
- Vortrag von Hella-Talina Tatomir , Projekt Hilf.Kids, Drogenverein Mannheim e.V.
- Vortrag von Annett Rönnau , Projekt Kisiko, Caritasverband Mannheim e.V.
KISIKO
Kinder sind kompetent, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen.
Ein Angebot für Kinder aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften
Projektverantwortliche Annett Rönnau betreut die
Kinder im Kisiko-Projekt
Worum geht es?
Kinder im Kisiko-Projekt
Kinder, die in einer Familie leben, in der ein oder beide Elternteile alkohol-, medikamenten-, oder drogenabhängig sind, sind stark belastet. Überforderung, Hilflosigkeit, Angst, Unsicherheit und Scham prägen die Lebenssituation der Kinder.
Viele betroffenen Kinder reden mit niemanden über ihre Situation. Hinzu kommt, dass viele Eltern glauben, ihre Kinder würden von der Suchtkrankheit nichts merken.
Damit betroffene Kinder sich gesund entwickeln können, brauchen sie Unterstützung und Begleitung. Die Suchtberatung hat deshalb in Kooperation mit der Erziehungsberatung ein Unterstützungsangebot entwickelt, das sowohl präventiv ausgerichtet ist als auch Verhaltensauffälligkeiten begegnet.
Unsere Angebote
- Gruppenarbeit mit Kindern
- Einzelbegleitung für Jugendliche
- Begleitende Elternarbeit
- Freizeitaktivitäten in den Sommerferien
- Familienseminare für Eltern und Kinder
- Beratung von pädagogischen Fachkräften
- Suchtpräventionsarbeit
Ziele
- Kindgerechte Verarbeitung belastender Erlebnisse
- Förderung von Fähigkeiten und Stärken
- Aufbau von Schutzfaktoren, um den Kindern eine suchtmittelfreie Alltagsbewältigung zu ermöglichen
Zielgruppe
Unser Angebot richtet sich an:
- betroffene Kinder im Alter zwischen 6 bis 12 Jahren
- Jugendliche bis 18 Jahre
- Familien, in denen es einen oder mehrere suchtkranke/n Elternteil/e gibt
- Verwandte und andere Bezugspersonen, die einem belasteten Kind helfen wollen
- Pflegefamilien, die ein Kind aufgenommen haben, dessen Eltern suchtkrank sind
- Pädagogische Fachkräfte, die ein betroffenes Kind betreuen und gezielt unterstützen wollen
Viele Kinder aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften, Familien oder suchtkranker Eltern werden im späteren Leben selbst abhängig. Das wollen wir verhindern!
Wir stehen unter Schweigepflicht. Auf Wunsch bearbeiten wir Ihre Anfragen anonym.
