Suchtbelastete Familien

Kinder stärken und entlasten

Kisiko-Kinder mit dem Logo des ProjektsKisiko-Kinder mit dem Logo des Projekts

Worum geht es?

Überforderung, Hilflosigkeit, Angst, Unsicherheit und Scham prägen das Leben von Kindern suchtkranker Eltern. Viele betroffene Kinder reden mit niemandem über ihre Situation. Hinzu kommt, dass viele Eltern glauben, ihre Kinder würden von der Suchtkrankheit nichts merken. Studien zeigen, dass zwei Drittel der Kinder als Erwachsene selbst sucht- oder psychisch krank werden.

Um diesen Kindern zu helfen, hat die Suchtberatung in Kooperation mit der Erziehungsberatung ein Unterstützungsangebot entwickelt, das sowohl präventiv ausgerichtet ist als auch Verhaltensauffälligkeiten begegnet. Kisiko möchte die kindgerechte Verarbeitung belastender Erlebnisse ermöglichen. Es fördert die Stärken und Kompetenzen der Kinder, um sie zu stabilisieren und widerstandsfähiger zu machen.

Was bieten wir an?

  • Ein Kind bei der Kisiko-Freizeit an der OstseeKinder bei der Kisiko-Freizeit an der Ostsee

    Beratung für Kinder und Jugendliche suchtkranker Eltern 
  • Gruppenarbeit mit Kindern
  • Einzelbegleitung für Jugendliche
  • Begleitende Elternarbeit
  • Freizeitaktivitäten in den Sommerferien
  • Familienseminare für Eltern und Kinder
  • Beratung von pädagogischen Fachkräften

Was machen wir in der Gruppe?

Im geschützten Raum können Kinder in kindgerechter Weise ihre Erfahrungen und Erlebnisse verarbeiten. Sie können sich mit anderen Kindern, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden, austauschen und bekommen kindgerechte Informationen zum Thema Sucht. Ziele sind die Entlastung von Schuldgefühlen und die Stärkung des Selbstvertrauens. 

Zielgruppe

Unser Angebot richtet sich an

  • betroffene Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren 
  • Jugendliche bis 18 Jahre
  • Familien, in denen es einen oder mehrere suchtkranke/n Elternteil/e gibt
  • Verwandte und andere Bezugspersonen, die einem belasteten Kind helfen wollen
  • Pflegefamilien, die ein Kind aufgenommen haben, dessen Eltern suchtkrank sind
  • Pädagogische Fachkräfte, die ein betroffenes Kind betreuen und gezielt unterstützen wollen

Wir stehen unter Schweigepflicht. Auf Wunsch bearbeiten wir Ihre Anfragen anonym.