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Stand: 28.02.2017

Pressemitteilung

Spielerisch den Gottesdienst kennenlernen

Weggottesdienst mit Gemeindereferentin Melanie Gutjahr Weggottesdienst mit Gemeindereferentin Melanie Gutjahr

Die Kirchengemeinde geht neue Wege und hält erstmals - statt Gruppenstunden -  so genannte Weggottesdienste ab, um die Kinder auf ihre Erstkommunion im April vorzubereiten. Diese finden in der Kapelle des Rheinauer Pflegeheims statt.

Insgesamt 16 Mal trifft sich die Gruppe dort, um praktisch und gleichzeitig spielerisch die Elemente eines Gottesdienstes kennenzulernen. Kreuzzeichen, Evangelium, Halleluja, Kommunion - bei jedem Termin steht ein Bestandteil der Messe im Vordergrund. Rund 50 Kinder nehmen teil, jedes wird von einem Erwachsenen begleitet, in der Regel Eltern, Großeltern oder Paten.

"Wir sind viel näher an den Kindern dran und haben auch einen ganz anderen Bezug zu den Familien", sagt Gemeindereferentin Melanie Gutjahr. "Es ist eine tolle Stimmung." Am Anfang habe es mit den Eltern große Diskussionen wegen des neuen Konzepts gegeben, da es jetzt nur noch einen festen Termin gibt statt mehrere zur Auswahl und weil immer ein Begleiter dabei sein soll. Aber nach den ersten paar Terminen habe sie nichts Negatives mehr gehört.

Statt die Weggottesdienste in den Kirchen abzuhalten, fragte Gutjahr im Maria-Scherer-Haus an: "Wir wollten unseren eigenen Ort haben. Außerdem gibt es eine enge Verbindung zum Haus. Der Kirchenchor singt hier, die Kindergärten treten hier auf." Heimleiterin Snezana Manojlovic freut sich über die Gäste und hat selbst an einigen der Gottesdienste teilgenommen, ebenso einzelne Bewohner. Für die Zukunft könnten sich beide eine noch stärkere Einbindung der Seniorinnen und Senioren vorstellen, beispielsweise indem sie ein Kind begleiten.

Resümee einiger Begleiter gegen Ende der Vorbereitungszeit: Während eine Mutter den für sie höheren Zeitaufwand beklagt, meint eine andere: "Ich finde es gut, das ist mal etwas anderes, eine neue Erfahrung." Patenonkel René Kaiser, der sein Patenkind bereits zum zweiten Mal begleitet, sagt: "Es ist ein ganz tolles Konzept. Und wenn man gehetzt aus dem Büro kommt, ist es sehr gut um runterzukommen. Man hat auch als Erwachsener was davon."

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