Angebote für Senioren

Pflegezentrum in Seckenheim

Blick auf das Horst Schroff SeniorenPflegeZentrum von außenBlick auf das Seniorenpflegezentrum von außen

Die Bedürfnisse unserer Bewohner stehen an erster Stelle. Wir versuchen weitgehend, sie in den Alltag zu integrieren, sie zu fordern und zu fördern. Sich wie in einer Familie fühlen - das ist unser Ziel.

Garten und Wohnbereiche

Das Seniorenpflegezentrum wurde 2005 eröffnet. Bei der Architektur wurde großen Wert auf Licht, ansprechende Form und Gestaltung gelegt, damit sich die Bewohner wohl fühlen.

Im Innenhof sorgen ein Springbrunnen und ein Klanggarten für Entspannung. Das Haus hat einen schönen Garten, in dem im Sommer Feste und Freiluftgottesdienste stattfinden. Außerdem gibt es einen Barfußpfad, der mit Rollstühlen und Rollatoren begehbar ist.

Die Zimmer sind auf Wohnbereiche in drei Geschossen verteilt. Jedes Zimmer ist mit einem Duschbad ausgestattet. Abgesehen von Bett und Nachttisch sollen unsere Bewohner ihre eigenen Möbel mitbringen. Ein Kleiderschrank ist eingebaut. Jeder Wohnbereich ist mit einem Pflegebad sowie Aufenthaltsraum, Speiseraum und Gemeinschaftsbalkon ausgestattet.

Ein Pfleger mit zwei Bewohnerinnen im Innenhof

Kurzzeitpflege und betreutes Wohnen

Die Kurzzeitpflege ist ein weiteres Angebot unseres Hauses. Sie ist für pflegebedürftige Menschen geeignet, die vorübergehend nicht zu Hause versorgt werden können.

Für betreutes Wohnen gibt es sechs barrierefreie Apartments. Betreuungsleistungen werden nach Bedarf vermittelt.

Mehr Informationen

Essen aus der eigenen Küche

Wir legen großen Wert auf gesunde und schmackhafte Mahlzeiten. Daher kochen wir selbst und verwenden dabei regionale und saisonale Zutaten. Von Zeit zu Zeit bereiten die Bewohner unter Anleitung Mahlzeiten nach eigenen alten Rezepten selbst zu. Für Bewohner mit Kau- und Schluckbeschwerden und für dementiell erkrankte Bewohner bieten wir spezielle Kostformen an.

Eine Alltagsbegleiterin macht mit Bewohnerinnen Gymnastik.Eine Alltagsbegleiterin macht mit Bewohnerinnen Gymnastik.

Aktivierungsprogramm

Es finden viele Aktivierungs- und Beschäftigungsangebote statt: Singen und Musizieren, Gymnastik, Gedächtnistraining, Spiele und vieles mehr. Darüber hinaus werden unsere Bewohner in den Alltag integriert. Unsere Aktivierungsangebote sind immer biografieorientiert und haben häufig einen hauswirtschaftlichen Bezug, so dass unsere Bewohner aktiv  mithelfen und somit das Gefühl haben, gebraucht zu werden.

Jahreszeitliche Feste sind fester Bestandteil unseres Kalenders und fördern die Gemeinschaft. So findet auch die jährliche Weinlese unseres eigenen Weinbergs im Spätjahr immer mit unseren Bewohnern statt. Der geschützte Innenhof mit dem Kräuter-Hochbeet,  das Gewächshaus mit eigenem Anbau von Obst und Gemüse sowie einer Brunnenanlage ist Betätigungsfeld und Treffpunkt zugleich.

Seelsorge

In der hauseigenen Kapelle St. Elisabeth finden regelmäßig Gottesdienste statt. Diese und andere Veranstaltungen können auf die Fernseher in den Zimmern übertragen werden. Der Namensgeber des Hauses Monsignore Horst Schroff lebt im Pflegezentrum und ist als Seelsorger für die Menschen da. Auch sieben indische Ordensschwestern sind in der seelsorgerlichen Begleitung und in der Pflege tätig.

Mehr über das Horst Schroff SeniorenPflegeZentrum

Leitbild

Bewohnerin und Pflegerin

Leben wandelt, verändert, entwickelt sich. Viele Menschen gestalten ihr Leben im Alltag kompetent und selbständig bis ins hohe Alter. Wenn Hilfen notwendig werden, bieten die vielfältigen Einrichtungen im Caritasverband Mannheim e.V. entsprechende Unterstützung an.

Wir unterstützen unsere Bewohner und Gäste darin, ihr Leben nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Wir achten dabei die Einzigartigkeit und Würde jedes Menschen.

Jeder Mensch ist einmalig und Ebenbild Gottes. Wir verstehen uns als Teil der katholischen Kirche und orientieren unser Handeln am christlichen Menschenbild. Wir sind Anwalt und Partner benachteiligter Menschen. Jesus hat Außenstehende integriert, er hat sich mit den Armen und Schwachen solidarisch erklärt, er hat die Menschen im umfassenden Sinn geheilt.
Basis unsres Tuns ist die katholische Soziallehre, d.h. wir richten unser Handeln an den Prinzipien der Personalität, der Solidarität und der Subsidiarität aus.

Die Wohn- und Pflegeeinrichtungen des Caritasverbandes Mannheime e.V. werden zu einem Ort, an dem Bewohner/-innen, Angehörige, Mitarbeiter/-innen und Leitungskräfte einander begegnen und darauf achten, dass die Fähigkeiten nicht verkümmern und unverwechselbares Leben nicht eingeengt wird, sondern sich frei entfalten kann. Aus diesem Miteinander entsteht ein Füreinander, das Menschen in Würde altern lässt und ihnen Wegbegleitung bis in den Tod anbietet, getragen von Achtung und Zuwendung.

Was uns wertvoll ist…

  • Unsere Einrichtungen stehen allen Menschen offen, unabhängig von ihrer religiösen Prägung oder Weltanschauung, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft.
  • Unsere Einrichtungen haben das Ziel, Dienstleistungen mit hoher Qualität anzubieten.
  • Unsere Einrichtungen sind Orte der Kirche. Wir bieten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, unseren Gästen wie auch unseren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seelsorgerische Begleitung.
  • Unsere Einrichtungen sind im Quartier und in der Seelsorgeeinheit verankert.
  • Unser Ziel ist, ein nachhaltiges Angebot für die betroffenen Menschen vorzuhalten. Wir arbeiten wirtschaftlich und gehen mit unseren Ressourcen verantwortungsvoll um.
  • Wir gehen schonend mit den vorhandenen Ressourcen um und tragen so zur Bewahrung unserer Schöpfung bei.
  • Neue Herausforderungen gehen wir aktiv an. Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter.

Wie wir zusammen leben…

  • Unsere Einrichtungen bieten in räumlicher und organisatorischer Verbindung Wohnmöglichkeiten, hauswirtschaftliche Versorgung, ganzheitliche Pflege und Betreuung, präventive und rehabilitative Leistungen sowie soziale und seelsorgerische Hilfen. Ordensschwestern und Seelsorger leben in der Hausgemeinschaft und pflegen bzw. begleiten unsere Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Unsere Einrichtungen sind Orte der Begegnung, der sozialen, kulturellen und religiösen Erfahrungen, sowohl für Bewohner/-innen und ihre Bezugspersonen als auch für die Menschen im Wohnumfeld sowie für unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen.
  • Unsere tägliche Arbeit basiert auf einem partnerschaftlichen Miteinander mit denjenigen, die Hilfe benötigen.
  • Wir stellen uns auf die Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Gäste ein und setzen gleichzeitig voraus, dass sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv einbringen.
  • Wir leben in einer sozialen Gemeinschaft, in der selbstbestimmte Teilhabe möglich ist. Die Wechselbeziehung zwischen Autonomie und Gemeinschaft ist ständig auszuloten, d.h. die Freiheit des einzelnen ist höchstes Gut, endet jedoch dort, wo die des anderen beginnt.
  • Konflikte sind Teil des Gemeinschaftslebens. Wir gehen konstruktiv damit um und suchen Lösungen, die allen gerecht werden.
  • Anregungen und Beschwerden sind uns Ansporn zur Verbesserung.

Wie wir zusammen arbeiten…

  • Als Dienstgemeinschaft pflegen wir einen wertschätzenden Umgang und einen partizipativen Führungsstil.
  • Entscheidungen sind dort angesiedelt, wo die Verantwortung liegt.
  • Wir nutzen die Vielfalt der Einrichtungen und Dienste unseres Verbandes, um Leistungen bedarfs- und sachgerecht zu erbringen.
  • Wir geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Anerkennung und konstruktiver Kritik Rückmeldung auf ihre Arbeit, um sie beruflich und menschlich zu fördern.
  • In persönlichen Krisensituationen bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche und weitere Möglichkeiten der Unterstützung an.
  • Wir suchen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach gemeinsamen Wegen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Im Sinne einer kontinuierlichen Personalentwicklung investieren wir in Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wichtig ist uns auch die Förderung der Gesundheit.

Pflegephilosophie

Ein Bewohner mit einer Pflegerin im Garten

Die Einrichtungen der stationären Altenhilfe des Caritasverbands Mannheim bieten alten und pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause und gewährleisten die Unterstützung, die sie benötigen, unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialer Herkunft, Kultur, Religion, Nationalität oder sexueller Neigung. Wir pflegen, betreuen und begleiten sie; im Vordergrund steht die unantastbare Menschenwürde.

Pflege heißt für uns, den Menschen in seiner Ganzheit mit seiner eigenen Lebensgeschichte anzunehmen, das heißt, unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu achten, auf ihre physischen und psychischen Bedürfnisse einzugehen und sie in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen.

Unser Dienstleistungsangebot im Bereich Pflege bietet neben einer individuellen und aktivierenden Pflege, unter Einbeziehung prophylaktischer und rehabilitativer Maßnahmen sowie der behandlungspflegerischen Versorgung, auch die soziale und seelsorgerische Komponente.

Angehörige, Freunde sowie andere Personen aus dem sozialen und kirchlichen Umfeld sind unersetzbare Bezugspersonen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und für uns Partner bei der Pflege und Betreuung.

Sterben und Tod werden nicht tabuisiert. Leben und Sterben gehören untrennbar zusammen. Der Sterbende soll mit seinen Ängsten, Schmerzen und Bedürfnissen nicht alleine gelassen werden und erfährt deshalb qualifizierte und intensive Begleitung sowie pastoralen Beistand.

Professionalität zur Erfüllung dieser anspruchsvollen Aufgabe erhalten unsere Mitarbeiter sowohl durch Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Wir pflegen Menschlichkeit, und unser Verständnis von Menschlichkeit basiert auf dem christlichen Menschenbild.

Qualitätssicherung

Eine Pflegerin hält die Hand einer Seniorin.

Es ist uns ein zentrales Anliegen, die pflegebedürftigen Menschen, die bei uns leben, sehr gut zu versorgen und zu pflegen. Außerdem unterstützen wir sie darin, ihr Leben nach ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

Aus diesem Grund ergreifen wir verschiedene Maßnahmen zur Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung der Qualität. Dazu gehören die Qualifizierung des Personals durch Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Dokumentation und Planung in der Pflege sowie die bewohnerorientierte Gestaltung des Hauses und der Prozesse. 

In monatlichen Konferenzen besprechen Heim- und Pflegedienstleitungen die Qualität der Einrichtung und entwickeln sie in gegenseitigem Lernen weiter. Für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualität ist neben den Leitungskräften auch eine Mitarbeiterin in Vollzeit als Qualitätsmanagement-Beauftragte zuständig.

Daneben müssen wir uns in regelmäßigen Abständen externen Qualitätsprüfungen stellen:

Zum einen prüft der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Auftrag der gesetzlichen Pflegekassen die Qualität der stationären Einrichtungen.

MDK-Bericht

Zum anderen findet auf der Grundlage des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes Baden-Württemberg (WTPG) einmal jährlich eine Prüfung durch die Heimaufsicht statt.

Gesundheitsprävention

Wir pflegen unsere Bewohner nach dem neuesten Stand der medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse unter Einhaltung der nationalen Expertenstandards.

Dazu gehören folgende Präventionsmaßnahmen:

Sturzprophylaxe
Individuell angepasste Maßnahmen und ausführliche  Beratung sollen die Sturzgefahr und Sturzfolgen minimieren. Dies erfolgt zum Beispiel durch die Umgestaltung des Wohnumfeldes, den Einsatz von Hüftprotektoren und regelmäßige Gymnastikangebote. Außerdem arbeiten wir eng mit externen Therapeuten im Bereich der Physio- und Ergotherapie zusammen und haben speziell geschulte Mitarbeiter, die regelmäßige Sturzprophylaxe-Trainings anbieten.

Dekubitusprophylaxe
Wir erfassen das individuelle Dekubitusrisiko (Druck- bzw. Wundliegegeschwür) jedes Bewohners. Mobilisierung steht an erster Stelle. Bezüglich besonderer Hautpflege und dem Einsatz von passenden Hilfsmitteln beraten wir selbstverständlich.

Förderung der Kontinenz
Wir erfassen die Kontinenzprofile unserer Bewohner und leiten entsprechende Maßnahmen ein, die wir regelmäßig evaluieren.

Kontrakturprophylaxe
Bewegung und Mobilitätserhalt unserer Bewohner sind uns sehr wichtig. Sie sind ein wichtiger Bestandteil von Autonomie und Lebensqualität, außerdem verhindern sie die Versteifung der großen Gelenke und reduzieren somit das Risiko einer Kontraktur. Regelmäßige Angebote zum Erhalt der Mobilität gehören daher bei uns zum Standard. Im Bedarfsfall vermitteln wir auch geeignete Spezialisten wie Physiotherapeuten.

Schmerzerfassung
Schmerzen sind individuell und immer subjektiv. Wir möchten, dass unsere Bewohner schmerzfrei ihren Alltag bewältigen und, falls das nicht gelingt, die Schmerzen auf ein Minimum reduzieren, um die Lebensqualität zu steigern. Auch in diesem Bereich haben wir geeignete Assessments und arbeiten in multiprofessionellen Teams. Wenn nötig, kooperieren wir mit Teams der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung.

Wundversorgung
Unsere Pflegefachkräfte sind in moderner Wundversorgung geschult. Wir führen behandlungspflegerische Maßnahmen nach ärztlicher Verordnung aus, erfassen Wunden systematisch und arbeiten mit einer Wundmanagerin zusammen.

Ernährung
Screenings und Assessments kombiniert mit der Planung bzw. Anpassung von Maßnahmen sind Standard. Ein multiprofessionelles Team kümmert sich um eine ausgewogene Ernährung unserer Bewohner. Bei der Speiseplanung haben unsere Bewohner ein Mitspracherecht.

Trinkverhalten
Wir erfassen regelmäßig die Trinkmenge bei allen Bewohnern. Im Alter verringert sich das Durstgefühl, deshalb unterstützen wir sie im Hinblick auf eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit.

Mitarbeiter und Ausbildung

Um das Wohl unserer Bewohner kümmern sich rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei uns arbeiten Fachkräfte der Alten- und Krankenpflege, Altenpflegehelfer, Pflegehelfer, Alltagsbegleiter, eine Köchin, Küchenhelfer, Hauswirtschaftshelfer, Verwaltungsfachkräfte, Empfangsmitarbeiter und Haustechniker.

Drei unserer Pflegekräfte haben die Weiterbildung Palliative Care absolviert, die zur Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und der Begleitung ihrer Angehörigen befähigt. Zwei Mitarbeitende haben sich zur gerontopsychiatrischen Fachkraft weitergebildet. Als Ansprechpartner für die Auszubildenden stehen Kollegen mit der Weiterbildung Praxisanleitung zur Verfügung.

Ausbildung in der Altenpflege

Wir bieten eine Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger an.

Wenn Sie sich für diesen verantwortungsvollen Beruf entscheiden, erwarten Sie bei uns ein sicherer Arbeitsplatz, faire Bezahlung, gute Zukunftsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten sowie eine Arbeit, die im Leben der Menschen einen Unterschied macht.

Sie sollten gerne mit Menschen arbeiten und Interesse pflegerischen und sozialen Aufgabengebieten haben. Mitbringen sollten Sie außerdem ein großes Maß an Empathie, Geduld und Freude am selbstständigen Arbeiten in multiprofessionellen Teams. Auch die Bereitschaft, sich mit der letzten Lebensphase der uns anvertrauten Menschen auseinanderzusetzen, ist wichtig.

Die Ausbildung besteht aus theoretischem Unterricht an einer Berufsfachschule und der praktischen Ausbildung in unserem Haus. Die Altenpflegeschule, mit der wir kooperieren, ist die Vinzenz von Paul Schule am Theresienkrankenhaus in Mannheim. Ausgebildete Praxisanleiterinnen und alle Pflegefachkräfte  stehen unseren Schülern zur Seite und begleiten sie durch die Ausbildungszeit.

Neben der dreijährigen Ausbildung zum/zur Altenpfleger/-in bieten wir die einjährige Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/-in an.

Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und Lerninhalten erhalten Sie bei uns im Haus oder auf der Webseite der Vinzenz von Paul Schule.

Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften

Darüber hinaus können Sie bei uns eine Altenpflegeausbildung in Verbindung mit dem Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften machen. Innerhalb von vier Jahren erwerben Sie den Abschluss als Altenpfleger und einen Bachelor of Arts.

Informationen zum Studium erhalten Sie bei uns im Haus und auf der Webseite der Dualen Hochschule Mannheim (DHBW).

Möchten Sie sich bewerben? Dann richten Sie Ihre Bewerbung direkt an uns.

Auch in Hauswirtschaft und Verwaltung bilden wir aus.

Ehrenamt

Bei uns engagieren sich mehr als 40 Ehrenamtliche in den verschiedensten Bereichen. Sie machen Freizeitangebote, betreuen einzelne Bewohner und helfen bei Veranstaltungen. Viele Angebote für die Bewohner werden durch sie erst möglich. Dazu gehören Singstunden, Gedächtnistraining, Haushaltsgruppen, Spielenachmittage, die gemeinsame Cafeteria, Gymnastikstunden, Klaviernachmittage, Blumenpflege, Einzelbetreuungen, Diavorträge sowie der Fest- und Feierausschuss.

Ein Förderverein setzt sich ebenfalls für das Wohl unserer Bewohner ein. 

Namensgeber

Horst Schroff hält ein gemaltes Porträt von sich in die KameraMonsignore Horst Schroff mit einem Porträt, das von ihm gemalt wurde.

Das SeniorenPflegeZentrum ist nach unserem Hausseelsorger Monsignore Horst Schroff benannt. Er hat die Caritasarbeit in Mannheim 30 Jahre lang mitverantwortet: Der ehemalige Stadtdekan war 24 Jahre lang im Vorstand des Caritasverbands tätig, wurde 2006 Vorsitzender des Caritasrats, dem Aufsichtsgremium, und ist seit 2012 dessen Ehrenvorsitzender.

Horst Schroff wurde am 24. Mai 1935 in Konstanz geboren und studierte in Freiburg und Münster Theologie. 1959 erhielt er im Freiburger Münster seine Priesterweihe und leistete seine Kaplansjahre in Elzbach und Offenburg. 1946 kam Schroff nach Mannheim, wo er als Jugendseelsorger und später als Pfarrer auf der Vogelstang tätig war. 1982 trat er die Nachfolge von Monsignore Franz Völker an und übernahm das Dekanat der Stadtkirche Mannheim. Gegen viele Widerstände leitete er später als Pfarrer in der Jesuitenkirche deren historische Rekonstruktion ein.

Ebenfalls 1982 wurde er Mitglied im Vorstand des Mannheimer Caritasverbands und übernahm 1991 dessen Vorsitz. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche karitative Einrichtungen ins Leben gerufen, darunter die Integrationsbetriebe Fairkauf und ad laborem (damals IFA), das Pflegeheim Maria-Scherer-Haus, das Franz-Völker-Haus, die Ökumenische Hospizhilfe, die Caritas-Sozialdienste und die Schuldnerberatung.

Für sein lebenslanges Engagement wurde Monsignore Horst Schroff mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt: Das Bundesverdienstkreuz, der Ehrenring der Stadt Mannheim und der Brotteller des Deutschen Caritasverbandes gehören dazu.