Angebote für Senioren

Pflegeheim Joseph-Bauer-Haus

Das Joseph-Bauer-Haus von außen

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner werden von uns gepflegt, betreut und begleitet und in ihrer Selbstbestimmung unterstützt. Dadurch erleben sie ihren Lebensabend als erfüllte, wertvolle Zeit und fühlen sich bei uns zu Hause. Ein besonderes Anliegen ist es uns, Angehörige als Partner in der Pflege und Betreuung mit einzubeziehen.

Leben in Wohngruppen

Wir arbeiten nach dem Wohngruppenkonzept. Wir möchten das Leben im Pflegeheim dem Wohnen in den eigenen vier Wänden so ähnlich wie möglich machen. Unsere Bewohner sollen die Möglichkeit erhalten, sich an der Alltagsorganisation zu beteiligen und Wünsche zu äußern.

Jede Wohngruppe besteht aus maximal 15 Bewohnern. Im Mittelpunkt steht der Aufenthalts- und Essbereich. Jede Wohngruppe hat eine Küche, in der gemeinsam die Mahlzeiten zubereitet werden können. Darum herum sind die Bewohnerzimmer angesiedelt.

Es stehen 100 Einzelzimmer zur Verfügung. Sie sind zwischen 20 und 30 Quadratmeter groß und mit einem Pflegebett, einem Nachttisch sowie einem Kleiderschrank ausgestattet. Zu jedem Zimmer gehört ein Bad mit Dusche und WC. Darüber hinaus können die Bewohner den Raum mit eigenen Möbeln und Erinnerungsstücken nach ihren Vorstellungen gestalten. Sie haben die Möglichkeit, bei uns als Kurzzeitpflegegast zu wohnen. Dann erhalten Sie ein möbliertes Zimmer.

Unsere Bewohner gehen gerne im Garten spazieren.

Cafeteria und Garten

Denjenigen, die Gemeinschaft und Geselligkeit suchen, bieten sich vielfältige Möglichkeiten: Beliebter Treffpunkt für Bewohner, Angehörige und Freunde ist die Cafeteria, die täglich von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet ist. Im Sommer ermöglicht es unser Garten, sowohl die Ruhe unter freiem Himmel zu genießen als auch Kontakte zu pflegen. Wer möchte, kann im Speisesaal in geselliger Runde das von unserer eigenen Küche zubereitete Mittagessen einnehmen. In jeder Wohngruppe und im Foyer des Hauses gibt es Aufenthaltsräume.

Das Joseph-Bauer-Haus steht Angehörigen und Gästen täglich rund um die Uhr offen. Wir versuchen stets, die Angehörigen ins Heimleben einzubinden, um so unseren Bewohnern den Anschluss an Familie und Freunde zu ermöglichen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, wenn Angehörige zu den zahlreichen Festen kommen.

Betreutes Wohnen

Angegliedert an das Joseph-Bauer-Haus ist das gegenüberliegende Franz-Völker-Haus, in dem betreutes Wohnen möglich ist.

Hauseigene Küche

Wir haben eine hauseigene Küche, die die Wohngruppen mit den Speisen beliefert. Auf Wunsch können unsere Bewohner das Essen in ihren Wohngruppen selbst zubereiten.

Zu den Angeboten gehört eine  Gymnastikgruppe.Zu den Angeboten gehört eine Gymnastikgruppe.

Aktivierungsprogramm

Wir bieten ein abwechslungsreiches Beschäftigungs- und Veranstaltungsprogramm. Die Bewohner entscheiden gemeinsam mit den Mitarbeitern über die Gestaltung des Alltags. Wort-, Gesellschafts- oder Singspiele sowie Gedächtnistraining gehören ebenso dazu wie die Wäschepflege oder die Dekoration des Wohnraums.

In regelmäßigen Abständen finden bei uns Konzerte und Diavorträge statt. Für unsere männlichen Bewohner wird alle 14 Tage ein Stammtisch angeboten. Einmal in der Woche kommen der Hundebesuchsdienst sowie eine Musiktherapeutin.

Feste und Veranstaltungen

Im Joseph-Bauer-Haus wird gefeiert wie zu Hause auch. Große Frühlings-, Sommer- und Herbstfeste, Advents- und Weihnachtsfeiern und die Fastnacht mit der Prunksitzung der Löwenjäger gehören zu den Höhepunkten im Jahr und werden mit den Bewohnern und ihren Angehörigen zelebriert. Grillfeste und der Adventsmarkt in der Gartenanlage des Hauses gehören ebenfalls zum vielfältigen Angebot. Auch besuchen unsere Bewohner gerne die Feste im Stadtteil Käfertal. Einmal im Monat ehren wir alle Geburtstagskinder der vergangenen vier Wochen auf ihren Wohngruppen.

Eine Seniorin und eine Mitarbeiterin betrachten eine Wassersäule.Im Sinnesraum können sich die Bewohner entspannen.

Spezielle Angebote für demente Bewohner

Zur Förderung der Sinneswahrnehmung haben wir in unserer Gartenanlage einen Barfußpfad, verschiedene Kräuter- und Blumenbeete sowie ein Hochbeet. Darüber hinaus gibt es eine Vogelvoliere. Ebenso dient ein Teich mit Koikarpfen und Goldfischen als Ruhezone im Garten. Auch unser Raum der Sinne soll Entspannung und eine angenehme Sinnesverarbeitung bieten.

Menschen mit einem erheblichen Betreuungsbedarf werden durch unsere Alltagsbegleiter zusätzlich betreut. Hierzu gibt es ein gesondertes Konzept, das einen wöchentlichen Abendtreff beinhaltet.

Seelsorge

In unserer Einrichtung erhält jeder, sofern er es wünscht, pastoralen und seelsorgerlichen Beistand. Drei Mal in der Woche wird in der hauseigenen Kapelle ein katholischer Gottesdienst gefeiert, der per Radioanlage in die Zimmer der Bewohner übertragen werden kann. Einmal im Monat findet ein evangelischer Gottesdienst statt. Andachten und Meditationen ergänzen das Angebot.

Fünf indische Ordensschwestern aus dem Bethanienorden sind in der Pflege und Betreuung der Bewohner tätig. Hausseelsorger Pater Karl Weich ist jederzeit Ansprechpartner für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter. Auf Wunsch nimmt unser Seelsorger auch Bestattungen vor.

Mehr über das Joseph-Bauer-Haus

Leitbild

Bewohnerin und Pflegerin

Leben wandelt, verändert, entwickelt sich. Viele Menschen gestalten ihr Leben im Alltag kompetent und selbständig bis ins hohe Alter. Wenn Hilfen notwendig werden, bieten die vielfältigen Einrichtungen im Caritasverband Mannheim e.V. entsprechende Unterstützung an.

Wir unterstützen unsere Bewohner und Gäste darin, ihr Leben nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Wir achten dabei die Einzigartigkeit und Würde jedes Menschen.

Jeder Mensch ist einmalig und Ebenbild Gottes. Wir verstehen uns als Teil der katholischen Kirche und orientieren unser Handeln am christlichen Menschenbild. Wir sind Anwalt und Partner benachteiligter Menschen. Jesus hat Außenstehende integriert, er hat sich mit den Armen und Schwachen solidarisch erklärt, er hat die Menschen im umfassenden Sinn geheilt.
Basis unsres Tuns ist die katholische Soziallehre, d.h. wir richten unser Handeln an den Prinzipien der Personalität, der Solidarität und der Subsidiarität aus.

Die Wohn- und Pflegeeinrichtungen des Caritasverbandes Mannheime e.V. werden zu einem Ort, an dem Bewohner/-innen, Angehörige, Mitarbeiter/-innen und Leitungskräfte einander begegnen und darauf achten, dass die Fähigkeiten nicht verkümmern und unverwechselbares Leben nicht eingeengt wird, sondern sich frei entfalten kann. Aus diesem Miteinander entsteht ein Füreinander, das Menschen in Würde altern lässt und ihnen Wegbegleitung bis in den Tod anbietet, getragen von Achtung und Zuwendung.

Was uns wertvoll ist…

  • Unsere Einrichtungen stehen allen Menschen offen, unabhängig von ihrer religiösen Prägung oder Weltanschauung, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft.
  • Unsere Einrichtungen haben das Ziel, Dienstleistungen mit hoher Qualität anzubieten.
  • Unsere Einrichtungen sind Orte der Kirche. Wir bieten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, unseren Gästen wie auch unseren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seelsorgerische Begleitung.
  • Unsere Einrichtungen sind im Quartier und in der Seelsorgeeinheit verankert.
  • Unser Ziel ist, ein nachhaltiges Angebot für die betroffenen Menschen vorzuhalten. Wir arbeiten wirtschaftlich und gehen mit unseren Ressourcen verantwortungsvoll um.
  • Wir gehen schonend mit den vorhandenen Ressourcen um und tragen so zur Bewahrung unserer Schöpfung bei.
  • Neue Herausforderungen gehen wir aktiv an. Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter.

Wie wir zusammen leben…

  • Unsere Einrichtungen bieten in räumlicher und organisatorischer Verbindung Wohnmöglichkeiten, hauswirtschaftliche Versorgung, ganzheitliche Pflege und Betreuung, präventive und rehabilitative Leistungen sowie soziale und seelsorgerische Hilfen. Ordensschwestern und Seelsorger leben in der Hausgemeinschaft und pflegen bzw. begleiten unsere Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Unsere Einrichtungen sind Orte der Begegnung, der sozialen, kulturellen und religiösen Erfahrungen, sowohl für Bewohner/-innen und ihre Bezugspersonen als auch für die Menschen im Wohnumfeld sowie für unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen.
  • Unsere tägliche Arbeit basiert auf einem partnerschaftlichen Miteinander mit denjenigen, die Hilfe benötigen.
  • Wir stellen uns auf die Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Gäste ein und setzen gleichzeitig voraus, dass sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv einbringen.
  • Wir leben in einer sozialen Gemeinschaft, in der selbstbestimmte Teilhabe möglich ist. Die Wechselbeziehung zwischen Autonomie und Gemeinschaft ist ständig auszuloten, d.h. die Freiheit des einzelnen ist höchstes Gut, endet jedoch dort, wo die des anderen beginnt.
  • Konflikte sind Teil des Gemeinschaftslebens. Wir gehen konstruktiv damit um und suchen Lösungen, die allen gerecht werden.
  • Anregungen und Beschwerden sind uns Ansporn zur Verbesserung.

Wie wir zusammen arbeiten…

  • Als Dienstgemeinschaft pflegen wir einen wertschätzenden Umgang und einen partizipativen Führungsstil.
  • Entscheidungen sind dort angesiedelt, wo die Verantwortung liegt.
  • Wir nutzen die Vielfalt der Einrichtungen und Dienste unseres Verbandes, um Leistungen bedarfs- und sachgerecht zu erbringen.
  • Wir geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Anerkennung und konstruktiver Kritik Rückmeldung auf ihre Arbeit, um sie beruflich und menschlich zu fördern.
  • In persönlichen Krisensituationen bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche und weitere Möglichkeiten der Unterstützung an.
  • Wir suchen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach gemeinsamen Wegen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Im Sinne einer kontinuierlichen Personalentwicklung investieren wir in Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wichtig ist uns auch die Förderung der Gesundheit.

Pflegephilosophie

Ein Bewohner mit einer Pflegerin im Garten

Die Einrichtungen der stationären Altenhilfe des Caritasverbands Mannheim bieten alten und pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause und gewährleisten die Unterstützung, die sie benötigen, unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialer Herkunft, Kultur, Religion, Nationalität oder sexueller Neigung. Wir pflegen, betreuen und begleiten sie; im Vordergrund steht die unantastbare Menschenwürde.

Pflege heißt für uns, den Menschen in seiner Ganzheit mit seiner eigenen Lebensgeschichte anzunehmen, das heißt, unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu achten, auf ihre physischen und psychischen Bedürfnisse einzugehen und sie in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen.

Unser Dienstleistungsangebot im Bereich Pflege bietet neben einer individuellen und aktivierenden Pflege, unter Einbeziehung prophylaktischer und rehabilitativer Maßnahmen sowie der behandlungspflegerischen Versorgung, auch die soziale und seelsorgerische Komponente.

Angehörige, Freunde sowie andere Personen aus dem sozialen und kirchlichen Umfeld sind unersetzbare Bezugspersonen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und für uns Partner bei der Pflege und Betreuung.

Sterben und Tod werden nicht tabuisiert. Leben und Sterben gehören untrennbar zusammen. Der Sterbende soll mit seinen Ängsten, Schmerzen und Bedürfnissen nicht alleine gelassen werden und erfährt deshalb qualifizierte und intensive Begleitung sowie pastoralen Beistand.

Professionalität zur Erfüllung dieser anspruchsvollen Aufgabe erhalten unsere Mitarbeiter sowohl durch Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Wir pflegen Menschlichkeit, und unser Verständnis von Menschlichkeit basiert auf dem christlichen Menschenbild.

Qualitätssicherung

Eine Pflegerin hält die Hand einer Seniorin.

Es ist uns ein zentrales Anliegen, die pflegebedürftigen Menschen, die bei uns leben, sehr gut zu versorgen und zu pflegen. Außerdem unterstützen wir sie darin, ihr Leben nach ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

Aus diesem Grund ergreifen wir verschiedene Maßnahmen zur Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung der Qualität. Dazu gehören die Qualifizierung des Personals durch Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Dokumentation und Planung in der Pflege sowie die bewohnerorientierte Gestaltung des Hauses und der Prozesse. 

In monatlichen Konferenzen besprechen Heim- und Pflegedienstleitungen die Qualität der Einrichtung und entwickeln sie in gegenseitigem Lernen weiter. Für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualität ist neben den Leitungskräften auch eine Mitarbeiterin in Vollzeit als Qualitätsmanagement-Beauftragte zuständig.

Daneben müssen wir uns in regelmäßigen Abständen externen Qualitätsprüfungen stellen:

Zum einen prüft der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Auftrag der gesetzlichen Pflegekassen die Qualität der stationären Einrichtungen.

MDK-Bericht

Zum anderen findet auf der Grundlage des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes Baden-Württemberg (WTPG) einmal jährlich eine Prüfung durch die Heimaufsicht statt.

Unsere Einrichtung wurde mit dem Grünen Haken ausgezeichnet, ein Qualitätszeichen  für Verbraucherfreundlichkeit und Lebensqualität. Der Grüne Haken wird Einrichtungen verliehen, die sich freiwillig einer Begutachtung durch ehrenamtliche Gutachter unterziehen. Die Prüfkriterien umfassen die Bereiche Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde.

Eintrag im Heimverzeichnis

Gesundheitsprävention

Selbstverständlich pflegen wir nach dem neuesten Stand der medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse unter Einhaltung der nationalen Expertenstandards.

Dazu gehören folgende Präventionsmaßnahmen: 

Sturzrisikoerfassung und Sturzprophylaxe

Maßnahmen und Beratung, um die Sturzgefahr und deren Folgen zu minimieren. Dies erfolgt zum Beispiel durch die Umgestaltung des Wohnumfeldes, den Einsatz von Hüftprotektoren und regelmäßige Gymnastikangebote. Außerdem arbeiten wir eng mit externen Therapeuten im Bereich der Physio- und Ergotherapie zusammen.

Erfassung von Fehl- oder Mangelernährung 

Screenings und Assessments kombiniert mit der Planung von Maßnahmen wie beispielsweise regelmäßige Gewichtskontrollen und der Einsatz von Nahrungsergänzung und angepassten Mahlzeitenangeboten.

Erkennung des Risikos einer möglichen Dehydration

Durch Flüssigkeitsbilanzierung und ein vielfältiges Getränkeangebot sowie der individuellen Berücksichtigung der bevorzugten Getränke der Bewohner.

Förderung der Harnkontinenz

Durch eine systematische Erfassung des Kontinenzprofils mit der Planung von Maßnahmen wie zum Beispiel Toilettentraining

Dekubitusrisikoerfassung und Dekubitusprophylaxe 

Systematische Erfassung des individuellen Dekubitusrisikos mit der Planung von Maßnahmen, zum Beispiel eines Bewegungs- und Lagerungsplans, konsequenter Mobilisierung, besonderer Hautpflege und dem Einsatz von passenden Hilfsmitteln wie Spezialmatratzen

Schmerzerfassung 

Maßnahmen zur Schmerzlinderung und Schmerzminimierung durch eine systematische Erfassung des individuellen Schmerzempfindens mittels Skalen und daraus folgend der  Planung von Maßnahmen, zum Beispiel Bewegungsübungen, Beratungsgespräche, enge Zusammenarbeit mit Schmerztherapeuten, um eine ausreichende Schmerzmedikation sicherzustellen, und Hinzuziehen der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV).

Kontrakturrisikoerfassung

Maßnahmen zur Kontrakturprophylaxe, zum Beispiel Bewegungsübungen aktiv und passiv, Zusammenarbeit mit Therapeuten, Mobilisation

Risikoerfassung chronischer Wunden

Maßnahmen zur Minimierung des Risikos im Rahmen geeigneter Therapien, zum Beispiel Kompression (nach Anordnung), Hautpflege, systematische Beobachtung und Zusammenarbeit mit externen Wundberatern.

Mitarbeiter und Ausbildung

Um das Wohl unserer Bewohner kümmern sich mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei uns arbeiten Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegehelfer, Alltagsbegleiter, Köche, Beiköche, Küchenhelfer, Hauswirtschafter, Hauswirtschaftshelfer, Verwaltungsfachkräfte, Empfangsmitarbeiter, Haustechniker und Musiktherapeuten.

Einige unserer Pflegekräfte haben die Weiterbildung Palliative Care absolviert, die zur Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und der Begleitung ihrer Angehörigen befähigt. Weitere Mitarbeitende haben sich zur gerontopsychiatrischen Fachkraft weitergebildet. Als Ansprechpartner für die Auszubildenden stehen Kollegen mit der Weiterbildung Praxisanleitung zur Verfügung.

Ausbildung in der Altenpflege

Wir bieten eine Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger an.

Wenn Sie sich für diesen verantwortungsvollen Beruf entscheiden, erwarten Sie bei uns ein sicherer Arbeitsplatz, faire Bezahlung, gute Zukunftsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten sowie eine Arbeit, die im Leben der Menschen einen Unterschied macht.

Sie sollten gerne mit Menschen arbeiten und Interesse an medizinischen, sozialen und pflegerischen Fragen haben. Mitbringen sollten Sie außerdem ein großes Maß an Empathie, Geduld und Freude am selbstständigen Arbeiten. Auch die Bereitschaft, sich mit Leid und Sterben auseinanderzusetzen, ist wichtig.

Die Ausbildung besteht aus Unterricht an einer Berufsfachschule und der praktischen Ausbildung in unserem Haus. Die Altenpflegeschule, mit der wir kooperieren, ist die Vinzenz-von-Paul-Schule am Mannheimer Theresienkrankenhaus. Besonders geschulte Praxisanleiterinnen und alle Fachkräfte sind Ansprechpartner für die Fragen der Auszubildenden.

Neben der dreijährigen Ausbildung zum/zur Altenpfleger/-in bieten wir die einjährige Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/-in an.

Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und Lerninhalten erhalten Sie bei uns im Haus oder auf der Webseite der Vinzenz-von-Paul-Schule.

Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften

Darüber hinaus können Sie bei uns eine Altenpflegeausbildung in Verbindung mit dem Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften machen, welches Sie mit dem Abschluss Bachelor of Arts absolvieren können.

Informationen zum Studium erhalten Sie bei uns im Haus und auf der Webseite der Dualen Hochschule Mannheim (DHBW).

Möchten Sie sich bewerben? Dann richten Sie Ihre Bewerbung direkt an uns und eine weitere direkt an die Altenpflegeschule.

Neben einer Ausbildung im Bereich der Altenpflege bieten wir auch Ausbildungsplätze in der Hauswirtschaft und in der Verwaltung an.

Ehrenamt

Unsere Ehrenamtlichen bieten wöchentlich Gymnastik und Besuchsdienste an und einmal im Monat einen Bingonachmittag. In Zusammenarbeit mit den Maltesern kommt regelmäßig ein Therapiehund zu Besuch. Wir suchen weitere Ehrenamtliche für den Besuchsdienst und um Bewohner zum Arzt zu begleiten. 

Namensgeber des Hauses

Bild von Joseph Bauer, dem Namensgeber des HeimsPrälat Joseph Bauer

Unser Haus ist nach dem Mannheimer Prälaten Joseph Bauer benannt. Sein Leben ist eng mit der katholischen Kirche Mannheims verbunden.

Joseph Bauer wurde am 4. Dezember 1864 in Dühren bei Sinsheim geboren und starb am 6. Juni 1951. Sein Herzensanliegen war die Sorge um seine Mitmenschen. 1888 wurde er in St. Peter im Schwarzwald zum Priester geweiht. Ein Jahr später kam er nach Mannheim in die untere Pfarrei, wo er als Kaplan das Vertrauen seiner Gemeindemitglieder und der Mannheimer erwarb. 1895 wurde ihm die obere Pfarrei übertragen. 1902 wurde er zum ersten Stadtdekan und zum Vorsitzenden des Gesamtstiftungsrates der römisch-katholischen Gesamtkirchengemeinde Mannheim ernannt.

Um die Jahrhundertwende wuchs Mannheim stark an, so dass neue Pfarrgemeinden gegründet wurden: Heilig Geist, die Liebfrauenkirche, Herz Jesu, St. Joseph, St. Franziskus, St. Bonifatius, St. Peter, St. Nikolaus, Maria Hilf und St. Theresia wurden von Prälat Bauer mit ins Leben gerufen. Er gründete außerdem das katholische Jugendheim, das Waisenhaus St. Anton, das Wohnheim St. Clara, das Luisen-Stephanien-Haus, das Bumiller-Stift St. Josef sowie das Theresienkrankenhaus und die St. Hedwig-Klinik.

Für sein vielfältiges karitatives Wirken hat man ihn vielfach geehrt. So wurde er zum Geistlichen Rat, Päpstlichen Hausprälaten, Ehrendomkapitular, Apostolischen Protonotar und Ehrenbürger der Stadt Mannheim ernannt.