Angebote für Senioren

Maria Frieden Pflegezentrum

Blick auf das Maria Frieden Pflegezentrum von außenBlick auf das Maria Frieden Pflegezentrum von außen

Das Haus liegt neben dem Herzogenriedpark. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich ganz in der Nähe, und die Innenstadt ist mit der Straßenbahn in wenigen Minuten zu erreichen.

Unser Miteinander ist vom christlichen Geist geprägt. In partnerschaftlichem Zusammenwirken mit allen Bewohnern möchten wir ihnen ein Leben nach ihren Vorstellungen ermöglichen.

Wohn- und Pflegebereiche

Wir haben sieben Wohnbereiche. Fünf davon sind auf die normale Pflege ausgerichtet, in einem Pflegebereich werden Menschen mit apallischem Syndrom und Beatmungspatienten betreut.

Die Zimmer sind zwischen 23 und 30 Quadratmeter groß und bieten viel Platz für eigene Möbel. Es stehen zu 90 Prozent Einzelzimmer zur Verfügung. Ein Pflegebett, Nachttisch und Einbauschrank gehören zur Standardausstattung - darüber hinaus können die Zimmer nach individuellen Wünschen gestaltet werden.

Treffpunkt unseres Hauses sind der große Speisesaal mit Terrasse und der idyllische Innengarten. Zusätzlich verfügt jeder Wohnbereich über einen Aufenthaltsraum und Sitzecken. Auf unseren Rundwegen in allen Wohnbereichen können sich unsere Bewohner bewegen, ohne an Grenzen zu stoßen.

Zwei Ordensschwestern, eine Bewohnerin und ein Bewohner laufen zusammen durch den GartenIm geschützten Innengarten gehen die Bewohner gerne spazieren.

An Gemeinschaftsräumen sind der Raum für die Beschäftigungstherapie, Raum der Sinne, sowie eine hauseigene Cafeteria vorhanden. Die Cafeteria ist in der Regel mittwochs, freitags, an Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Sie kann nach Absprache und gegen Entgelt für private Feiern von Heimbewohnern genutzt werden.

Sonderpflege Wachkoma und Beatmung

Schwerstpflegebedürftige Menschen im Wachkoma benötigen eine besonders professionelle Pflege und Begleitung rund um die Uhr. In unserem Sonderpflegebereich werden Menschen mit apallischem Syndrom, Beatmungs- und Wachkomapatienten versorgt. Ein Teil der dort tätigen Mitarbeiter hat die Weiterbildung zum Pflegeexperten im Bereich Wachkoma erfolgreich absolviert.

Ganzheitliche, aktivierende Pflege steht bei uns im Vordergrund. Kinästhetik und basale Stimulation finden ihre Anwendung im Alltag. Aufgabe ist nicht das Wachwerden, sondern das Wohlfühlen, das diesem vorausgehen muss. Im Rahmen der Bezugspflege werden Angehörige in den Tagesablauf und in die Therapie einbezogen. Sie sind für uns wichtige Ansprechpartner.

Betreutes Wohnen

Im betreuten Wohnen stehen sechs Ein-Zimmer-Appartements und fünf Zwei-Zimmer-Appartements zur Verfügung. Alle sind mit einem Wohnbereich und eingebauter Küchenzeile, teilweise mit separatem Schlafzimmer, einem barrierefreien Sanitärbereich und Terrasse ausgestattet.

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Essen

Das Essen wird in der hauseigenen Küche frisch gekocht.Das Essen wird in der hauseigenen Küche frisch gekocht.

In unserer hauseigenen Küche wird täglich frisch und gut-bürgerlich gekocht. Hausgemachte Kartoffelpuffer und frische Käsekuchen gehören zu den Spezialitäten des Hauses. Die Grundnahrungsmittel wie Fleisch, Brot, Obst und Gemüse kauft unser Küchenteam in der Region ein, um die Frische der Produkte garantieren zu können. Natürlich werden auch spezielle Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner erfüllt. Die Mahlzeiten können sowohl im großen Speisesaal als auch in den Wohnbereichen eingenommen werden.

Aktivierungsprogramm

Tägliche Aktivierungs- und Beschäftigungsangebote machen den Tagesablauf kurzweilig: Bingo- und Bewegungsnachmittage, Bastel- und Gymnastikgruppen, Gedächtnistraining, Singstunden, ein Bewohnerchor, gemütliche Abende, Konzerte, Filmabende und Ausflüge stehen auf dem Programm.

In unserem Bewegungsraum sind an verschiedenen Sportgeräten altersgerechtes Krafttraining, Balancetraining und Ausdauertraining möglich. Die Bewohner können dort gegen einen geringen Monatsbeitrag nach individuellen Trainingsplänen und betreut von einer Physiotherapeutin trainieren.

Ein mobiler Snoezelen-Wagen mit Lichtsäule und Entspannungsmusik regt die Sinne der Bewohner an - damit können sie entspannen, loslassen und Kräfte auftanken.

Eine Ehrenamtliche klatscht in die Hände, neben ihr sitzt eine lachende Seniorin.Die Singstunde gehört zu den regelmäßigen Angeboten.

Sommerfest, Grillabende, Advents- und Weihnachtsfeiern sowie die Fastnacht werden mit den Bewohnern und den Angehörigen begangen. Gemeinsam mit der Gemeinde St. Bernhard veranstalten wir jedes Jahr einen Adventsmarkt. Einmal im Monat werden alle Geburtstagskinder der vergangenen vier Wochen geehrt.

Die Bewohner unseres Hauses, die sich etwas zutrauen, können an Picknicks im Herzogenriedpark teilnehmen oder begleitete Spaziergänge in der Innenstadt oder auf den Markt unternehmen. Unsere Bewohner können dadurch am gesellschaftlichen Leben auch außerhalb des Pflegezentrums weiterhin teilhaben.

Seelsorge

In der hauseigenen Kapelle finden regelmäßig Gottesdienste beider Konfessionen statt. Sowohl die Gottesdienste als auch Feste und andere Veranstaltungen können in Bild und Ton auf die Fernseher in den Zimmern übertragen werden. Darüber hinaus bieten wir Gottesdienste speziell für demenzkranke Menschen an.

Um die seelsorgerliche Betreuung der Bewohner kümmern sich außerdem die Benediktinerinnen der Heiligen Lioba. Die Ordensschwestern haben das Heim 1946 zusammen mit der Caritas aufgebaut und jahrzehntelang geleitet. Heute leben fünf Ordensschwestern im Konvent, der zu Maria Frieden gehört. Sie prägen das Haus bis heute - mit ihren christlichen Traditionen und mit ihrer Zuwendung zu den Menschen.

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Leitbild

Bewohnerin und Pflegerin

Leben wandelt, verändert, entwickelt sich. Viele Menschen gestalten ihr Leben im Alltag kompetent und selbständig bis ins hohe Alter. Wenn Hilfen notwendig werden, bieten die vielfältigen Einrichtungen im Caritasverband Mannheim e.V. entsprechende Unterstützung an.

Wir unterstützen unsere Bewohner und Gäste darin, ihr Leben nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Wir achten dabei die Einzigartigkeit und Würde jedes Menschen.

Jeder Mensch ist einmalig und Ebenbild Gottes. Wir verstehen uns als Teil der katholischen Kirche und orientieren unser Handeln am christlichen Menschenbild. Wir sind Anwalt und Partner benachteiligter Menschen. Jesus hat Außenstehende integriert, er hat sich mit den Armen und Schwachen solidarisch erklärt, er hat die Menschen im umfassenden Sinn geheilt.
Basis unsres Tuns ist die katholische Soziallehre, d.h. wir richten unser Handeln an den Prinzipien der Personalität, der Solidarität und der Subsidiarität aus.

Die Wohn- und Pflegeeinrichtungen des Caritasverbandes Mannheime e.V. werden zu einem Ort, an dem Bewohner/-innen, Angehörige, Mitarbeiter/-innen und Leitungskräfte einander begegnen und darauf achten, dass die Fähigkeiten nicht verkümmern und unverwechselbares Leben nicht eingeengt wird, sondern sich frei entfalten kann. Aus diesem Miteinander entsteht ein Füreinander, das Menschen in Würde altern lässt und ihnen Wegbegleitung bis in den Tod anbietet, getragen von Achtung und Zuwendung.

Was uns wertvoll ist…

  • Unsere Einrichtungen stehen allen Menschen offen, unabhängig von ihrer religiösen Prägung oder Weltanschauung, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft.
  • Unsere Einrichtungen haben das Ziel, Dienstleistungen mit hoher Qualität anzubieten.
  • Unsere Einrichtungen sind Orte der Kirche. Wir bieten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, unseren Gästen wie auch unseren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seelsorgerische Begleitung.
  • Unsere Einrichtungen sind im Quartier und in der Seelsorgeeinheit verankert.
  • Unser Ziel ist, ein nachhaltiges Angebot für die betroffenen Menschen vorzuhalten. Wir arbeiten wirtschaftlich und gehen mit unseren Ressourcen verantwortungsvoll um.
  • Wir gehen schonend mit den vorhandenen Ressourcen um und tragen so zur Bewahrung unserer Schöpfung bei.
  • Neue Herausforderungen gehen wir aktiv an. Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter.

Wie wir zusammen leben…

  • Unsere Einrichtungen bieten in räumlicher und organisatorischer Verbindung Wohnmöglichkeiten, hauswirtschaftliche Versorgung, ganzheitliche Pflege und Betreuung, präventive und rehabilitative Leistungen sowie soziale und seelsorgerische Hilfen. Ordensschwestern und Seelsorger leben in der Hausgemeinschaft und pflegen bzw. begleiten unsere Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Unsere Einrichtungen sind Orte der Begegnung, der sozialen, kulturellen und religiösen Erfahrungen, sowohl für Bewohner/-innen und ihre Bezugspersonen als auch für die Menschen im Wohnumfeld sowie für unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen.
  • Unsere tägliche Arbeit basiert auf einem partnerschaftlichen Miteinander mit denjenigen, die Hilfe benötigen.
  • Wir stellen uns auf die Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Gäste ein und setzen gleichzeitig voraus, dass sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv einbringen.
  • Wir leben in einer sozialen Gemeinschaft, in der selbstbestimmte Teilhabe möglich ist. Die Wechselbeziehung zwischen Autonomie und Gemeinschaft ist ständig auszuloten, d.h. die Freiheit des einzelnen ist höchstes Gut, endet jedoch dort, wo die des anderen beginnt.
  • Konflikte sind Teil des Gemeinschaftslebens. Wir gehen konstruktiv damit um und suchen Lösungen, die allen gerecht werden.
  • Anregungen und Beschwerden sind uns Ansporn zur Verbesserung.

Wie wir zusammen arbeiten…

  • Als Dienstgemeinschaft pflegen wir einen wertschätzenden Umgang und einen partizipativen Führungsstil.
  • Entscheidungen sind dort angesiedelt, wo die Verantwortung liegt.
  • Wir nutzen die Vielfalt der Einrichtungen und Dienste unseres Verbandes, um Leistungen bedarfs- und sachgerecht zu erbringen.
  • Wir geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Anerkennung und konstruktiver Kritik Rückmeldung auf ihre Arbeit, um sie beruflich und menschlich zu fördern.
  • In persönlichen Krisensituationen bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche und weitere Möglichkeiten der Unterstützung an.
  • Wir suchen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach gemeinsamen Wegen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Im Sinne einer kontinuierlichen Personalentwicklung investieren wir in Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wichtig ist uns auch die Förderung der Gesundheit.

Pflegephilosophie

Ein Bewohner mit einer Pflegerin im Garten

Die Einrichtungen der stationären Altenhilfe des Caritasverbands Mannheim bieten alten und pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause und gewährleisten die Unterstützung, die sie benötigen, unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialer Herkunft, Kultur, Religion, Nationalität oder sexueller Neigung. Wir pflegen, betreuen und begleiten sie; im Vordergrund steht die unantastbare Menschenwürde.

Pflege heißt für uns, den Menschen in seiner Ganzheit mit seiner eigenen Lebensgeschichte anzunehmen, das heißt, unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu achten, auf ihre physischen und psychischen Bedürfnisse einzugehen und sie in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen.

Unser Dienstleistungsangebot im Bereich Pflege bietet neben einer individuellen und aktivierenden Pflege, unter Einbeziehung prophylaktischer und rehabilitativer Maßnahmen sowie der behandlungspflegerischen Versorgung, auch die soziale und seelsorgerische Komponente.

Angehörige, Freunde sowie andere Personen aus dem sozialen und kirchlichen Umfeld sind unersetzbare Bezugspersonen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und für uns Partner bei der Pflege und Betreuung.

Sterben und Tod werden nicht tabuisiert. Leben und Sterben gehören untrennbar zusammen. Der Sterbende soll mit seinen Ängsten, Schmerzen und Bedürfnissen nicht alleine gelassen werden und erfährt deshalb qualifizierte und intensive Begleitung sowie pastoralen Beistand.

Professionalität zur Erfüllung dieser anspruchsvollen Aufgabe erhalten unsere Mitarbeiter sowohl durch Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Wir pflegen Menschlichkeit, und unser Verständnis von Menschlichkeit basiert auf dem christlichen Menschenbild.

Qualitätssicherung

Eine Pflegerin hält die Hand einer Seniorin.

Es ist uns ein zentrales Anliegen, die pflegebedürftigen Menschen, die bei uns leben, sehr gut zu versorgen und zu pflegen. Außerdem unterstützen wir sie darin, ihr Leben nach ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

Aus diesem Grund ergreifen wir verschiedene Maßnahmen zur Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung der Qualität. Dazu gehören die Qualifizierung des Personals durch Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Dokumentation und Planung in der Pflege sowie die bewohnerorientierte Gestaltung des Hauses und der Prozesse. 

In monatlichen Konferenzen besprechen Heim- und Pflegedienstleitungen die Qualität der Einrichtung und entwickeln sie in gegenseitigem Lernen weiter. Für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualität ist neben den Leitungskräften auch eine Mitarbeiterin in Vollzeit als Qualitätsmanagement-Beauftragte zuständig.

Daneben müssen wir uns in regelmäßigen Abständen externen Qualitätsprüfungen stellen:

Zum einen prüft der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Auftrag der gesetzlichen Pflegekassen die Qualität der stationären Einrichtungen.

MDK-Bericht

Zum anderen findet auf der Grundlage des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes Baden-Württemberg (WTPG) einmal jährlich eine Prüfung durch die Heimaufsicht statt.

Unsere Einrichtung wurde mit dem Grünen Haken ausgezeichnet, ein Qualitätszeichen für Verbraucherfreundlichkeit und Lebensqualität. Der Grüne Haken wird Einrichtungen verliehen, die sich freiwillig einer Begutachtung durch ehrenamtliche Gutachter unterziehen. Die Prüfkriterien umfassen die Bereiche Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde.

Eintrag im Heimverzeichnis

Gesundheitsprävention

Wir pflegen unsere Bewohner nach dem neuesten Stand der medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse unter Einhaltung der nationalen Expertenstandards.

Dazu gehören folgende Präventionsmaßnahmen:

Sturzprophylaxe
Individuell angepasste Maßnahmen und ausführliche  Beratung sollen die Sturzgefahr und Sturzfolgen minimieren. Dies erfolgt zum Beispiel durch die Umgestaltung des Wohnumfeldes, den Einsatz von Hüftprotektoren und regelmäßige Gymnastikangebote. Außerdem arbeiten wir eng mit externen Therapeuten im Bereich der Physio- und Ergotherapie zusammen und haben speziell geschulte Mitarbeiter, die regelmäßige Sturzprophylaxe-Trainings anbieten.

Dekubitusprophylaxe
Wir erfassen das individuelle Dekubitusrisiko (Druck- bzw. Wundliegegeschwür) jedes Bewohners. Mobilisierung steht an erster Stelle. Bezüglich besonderer Hautpflege und dem Einsatz von passenden Hilfsmitteln beraten wir selbstverständlich.

Förderung der Kontinenz
Wir erfassen die Kontinenzprofile unserer Bewohner und leiten entsprechende Maßnahmen ein, die wir regelmäßig evaluieren.

Kontrakturprophylaxe
Bewegung und Mobilitätserhalt unserer Bewohner sind uns sehr wichtig. Sie sind ein wichtiger Bestandteil von Autonomie und Lebensqualität, außerdem verhindern sie die Versteifung der großen Gelenke und reduzieren somit das Risiko einer Kontraktur. Regelmäßige Angebote zum Erhalt der Mobilität gehören daher bei uns zum Standard. Im Bedarfsfall vermitteln wir auch geeignete Spezialisten wie Physiotherapeuten.

Schmerzerfassung
Schmerzen sind individuell und immer subjektiv. Wir möchten, dass unsere Bewohner schmerzfrei ihren Alltag bewältigen und, falls das nicht gelingt, die Schmerzen auf ein Minimum reduzieren, um die Lebensqualität zu steigern. Auch in diesem Bereich haben wir geeignete Assessments und arbeiten in multiprofessionellen Teams. Wenn nötig, kooperieren wir mit Teams der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung.

Wundversorgung
Unsere Pflegefachkräfte sind in moderner Wundversorgung geschult. Wir führen behandlungspflegerische Maßnahmen nach ärztlicher Verordnung aus, erfassen Wunden systematisch und arbeiten mit einer Wundmanagerin zusammen.

Ernährung
Screenings und Assessments kombiniert mit der Planung bzw. Anpassung von Maßnahmen sind Standard. Ein multiprofessionelles Team kümmert sich um eine ausgewogene Ernährung unserer Bewohner. Bei der Speiseplanung haben unsere Bewohner ein Mitspracherecht.

Trinkverhalten
Wir erfassen regelmäßig die Trinkmenge bei allen Bewohnern. Im Alter verringert sich das Durstgefühl, deshalb unterstützen wir sie im Hinblick auf eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit.

Mitarbeiter und Ausbildung

Um das Wohl unserer Bewohner kümmern sich rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei uns arbeiten Fachkräfte der Alten- und Krankenpflege, Altenpflegehelfer, Pflegehelfer, Alltagsbegleiter, eine Köchin, Küchenhelfer, Hauswirtschafter (teilweise mit Meister), Hauswirtschaftshelfer, Verwaltungsfachkräfte, Empfangsmitarbeiter, Haustechniker und eine Sozialarbeiterin.

Drei unserer Pflegekräfte haben die Weiterbildung Palliative Care absolviert, die zur Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und der Begleitung ihrer Angehörigen befähigt. Zwei Mitarbeitende haben sich zur gerontopsychiatrischen Fachkraft weitergebildet. Als Ansprechpartner für die Auszubildenden stehen Kollegen mit der Weiterbildung Praxisanleitung zur Verfügung.

Ausbildung in der Altenpflege

Wir bieten eine Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger an.

Wenn Sie sich für diesen verantwortungsvollen Beruf entscheiden, erwarten Sie bei uns ein sicherer Arbeitsplatz, faire Bezahlung, gute Zukunftsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten sowie eine Arbeit, die im Leben der Menschen einen Unterschied macht.

Sie sollten gerne mit Menschen arbeiten und Interesse an medizinischen, sozialen und pflegerischen Fragen haben. Mitbringen sollten Sie außerdem ein großes Maß an Empathie, Geduld und Freude am selbstständigen Arbeiten. Auch die Bereitschaft, sich mit Leid und Sterben auseinanderzusetzen, ist wichtig.

Die Ausbildung besteht aus Unterricht an einer Berufsfachschule und der praktischen Ausbildung in unserem Haus. Die Altenpflegeschule, mit der wir kooperieren, ist die Vinzenz-von-Paul-Schule am Mannheimer Theresienkrankenhaus. Besonders geschulte Praxisanleiterinnen und alle Fachkräfte sind Ansprechpartner für die Fragen der Auszubildenden.

Neben der dreijährigen Ausbildung zum/zur Altenpfleger/-in bieten wir die einjährige Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/-in an.

Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und Lerninhalten erhalten Sie bei uns im Haus oder auf der Webseite der Vinzenz-von-Paul-Schule.

Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften

Darüber hinaus können Sie bei uns eine Altenpflegeausbildung in Verbindung mit dem Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften machen, welches Sie mit dem Abschluss Bachelor of Arts absolvieren können.

Informationen zum Studium erhalten Sie bei uns im Haus und auf der Webseite der Dualen Hochschule Mannheim (DHBW).

Möchten Sie sich bewerben? Dann richten Sie Ihre Bewerbung direkt an uns und eine weitere direkt an die Altenpflegeschule.

Neben einer Ausbildung im Bereich der Altenpflege bieten wir auch Ausbildungsplätze in der Hauswirtschaft und in der Verwaltung an.

Ehrenamt

Rund 15 Ehrenamtliche unterstützen unsere Mitarbeiter und bringen durch verschiedene Aktivitäten zusätzliche Abwechslung in den Alltag. Der Bewohnerchor sowie Sing-, Spiel- und Kaffeenachmittage werden von den Ehrenamtlichen betreut. Sie besuchen einzelne Bewohner oder begleiten unsere Ausflüge. Darüber hinaus kommt alle sechs Wochen ein Hundebesuchsdienst in Kooperation mit der Hundeschule Royal Steps.

Geschichte des Hauses

Historisches Gruppenfoto von OrdensschwesternViele Jahre lang leiteten die Benediktinerinnen das Pflegeheim.

Der Caritasverband Mannheim eröffnete Maria Frieden 1946 im Stadtteil Sandhofen - es wurde eine Unterkunft für ältere, pflegebedürftige Frauen benötigt. Als Gebäude wurde ein ehemaliges Mädchenwohnheim genutzt, das im Krieg beschädigt worden war und von der Caritas notdürftig instand gesetzt und eingerichtet wurde. Es gab Platz für 130 Menschen. Viele der ersten Bewohnerinnen hatten zuletzt unter miserablen Umständen in Bunkern oder Kellern gehaust. Die Leitung der Einrichtung übernahmen die Benediktinerinnen von St. Lioba, die dem Heim auch seinen Namen gaben und bis heute in Maria Frieden vertreten sind.

Nach zehn Jahren Heimbetrieb genügte das Gebäude nicht mehr den Anforderungen der Zeit, so dass ein Neubau im Stadtteil Neckarstadt geplant wurde. 1958 zogen die Bewohnerinnen in das neue Haus an der Max-Joseph-Straße. Bis 1976 war im Seitentrakt ein Mädchenheim mit 45 Plätzen untergebracht, das dann aufgelöst wurde. Einen größeren Umbau gab es in den 1970er Jahren, als auf die existierenden beiden Geschosse ein weiteres draufgesetzt wurde. Neben den Doppel- standen nun auch Einzelzimmer zur Verfügung.

Bis 2004 nahm Maria Frieden nur Frauen auf, das änderte sich erst mit der Einrichtung von Einzelzimmern und neuen sanitären Anlagen.

1998 gaben die Ordensschwestern die Heimleitung ab, arbeiteten aber weiterhin im Haus mit. 2001 kamen die ersten beiden indischen Ordensschwestern in den Benediktinerinnen-Konvent, der aufgrund des Nachwuchsmangels stark geschrumpft war. Heute kommen vier der fünf Schwestern aus Indien.

Von 2005 bis 2010 wurde Maria Frieden komplett neu errichtet: Das alte Haus wurde vollständig abgerissen und durch ein neues, zweiteiliges Gebäude ersetzt.