Angebote für Senioren

Pflegezentrum St. Josef

Blick auf St. Josef von außenBlick auf St. Josef von außen

Dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner bei uns wohl fühlen, ist unser höchstes Ziel. Ob sie Hilfe brauchen oder Geselligkeit suchen, es ist immer jemand für sie da.

Umstellung auf Wohngruppenkonzept

Gemäß der neuen Landesheimbauverordnung, die ein Recht auf Einzelzimmer vorsieht, wird St. Josef derzeit umgebaut und bietet ab 2018 100 Pflegeplätze in Einzelzimmern. Im Zuge des Umbaus wird auf das Wohngruppenkonzept umgestellt. Künftig gibt es elf Wohngruppen für bis zu 15 Personen. Ihre Zimmer können die Bewohner ganz nach Belieben einrichten und mit eigenen Möbeln eine vertraute Atmosphäre schaffen. Ein Pflegebett und Nachttisch sind vorhanden. Auf jeder Etage gibt es einen Gemeinschaftsbalkon.

Beliebte Treffpunkte im Haus sind die Cafeteria und zu den Mahlzeiten der Speisesaal. Dieser wird auch für Feste genutzt. Möglichkeiten zur Begegnung, Erholung und Ruhe bietet der schön angelegte Garten des Heims. Besuche von Freunden und Verwandten sind jederzeit möglich. Die Einbeziehung der Angehörigen ist in St. Josef selbstverständlich und gewünscht.

Eine Gruppe von Senioren und Mitarbeitern sitzt an einem Tisch im GartenDer Garten von St. Josef lädt zum Aufenthalt im Freien ein.

Kurzzeit- und Notfallpflege

Nach einem Klinikaufenthalt oder wenn die pflegenden Angehörigen für ein paar Tage ausspannen wollen, übernimmt St. Josef die Versorgung des Pflegebedürftigen. Eine rechtzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Für Menschen, die sehr schnell auf einen Pflegeplatz angewiesen sind, gibt es die Notfallpflege: In St. Josef bekommt jeder unabhängig von seinen gesundheitlichen Einschränkungen innerhalb von 24 Stunden einen Pflegeplatz. 

Gutes Essen aus der eigenen Küche

St. Josef hat eine eigene Küche und ist für sein gutes Essen bekannt. Die Grundnahrungsmittel wie Fleisch, Brot, Obst und Gemüse kaufen wir in der Region ein. Natürlich gehen wir auch auf besondere Bedürfnisse ein und bereiten ein spezielles Essen beispielsweise für Diabetiker oder Allergiker zu.

Aktivierungsprogramm

In St. Josef gibt es ein tägliches Aktivierungsprogramm. Zu unseren Angeboten gehören Gymnastik, Gedächtnistraining, Sitztanz, gemeinsames Kochen und Backen, Sing- und Bastelstunden. Wir unternehmen mit den Bewohnern Ausflüge in die Umgebung oder auf Feste in den Nachbarstädten. Auch Film- oder Spielenachmittage finden regelmäßig statt.

Denksportaufgaben halten das Gehirn auf Trab.Denksportaufgaben halten das Gehirn auf Trab.

Zum Veranstaltungsprogramm gehören jahreszeitliche und christliche Feste. Oster-, Sommer- und Herbstfeste, Advents- und Weihnachtsfeiern oder auch die Fastnacht feiern wir mit allen Bewohnern und den Angehörigen. Aber auch private Feste werden auf Wunsch organisiert und im großen Kreis der Bewohner und natürlich mit den Angehörigen begangen.

Seelsorge

St. Josef bietet jedem, der es wünscht, eine geistliche und seelsorgerliche Begleitung. In der hauseigenen Kapelle werden regelmäßig Heilige Messen und Gottesdienste gefeiert und können per TV-Anlage in die Zimmer jener Bewohner übertragen wird, die nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen können. Einmal im Monat wird ein evangelischer Gottesdienst angeboten. Im Haus befindet sich ein Konvent vom Orden des Heiligen Josef von St. Trudpert. Die vier Ordensschwestern sind sowohl in der Pflege als auch in der Seelsorge tätig.

Mehr über St. Josef

Leitbild

Bewohnerin und Pflegerin

Leben wandelt, verändert, entwickelt sich. Viele Menschen gestalten ihr Leben im Alltag kompetent und selbständig bis ins hohe Alter. Wenn Hilfen notwendig werden, bieten die vielfältigen Einrichtungen im Caritasverband Mannheim e.V. entsprechende Unterstützung an.

Wir unterstützen unsere Bewohner und Gäste darin, ihr Leben nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Wir achten dabei die Einzigartigkeit und Würde jedes Menschen.

Jeder Mensch ist einmalig und Ebenbild Gottes. Wir verstehen uns als Teil der katholischen Kirche und orientieren unser Handeln am christlichen Menschenbild. Wir sind Anwalt und Partner benachteiligter Menschen. Jesus hat Außenstehende integriert, er hat sich mit den Armen und Schwachen solidarisch erklärt, er hat die Menschen im umfassenden Sinn geheilt.
Basis unsres Tuns ist die katholische Soziallehre, d.h. wir richten unser Handeln an den Prinzipien der Personalität, der Solidarität und der Subsidiarität aus.

Die Wohn- und Pflegeeinrichtungen des Caritasverbandes Mannheime e.V. werden zu einem Ort, an dem Bewohner/-innen, Angehörige, Mitarbeiter/-innen und Leitungskräfte einander begegnen und darauf achten, dass die Fähigkeiten nicht verkümmern und unverwechselbares Leben nicht eingeengt wird, sondern sich frei entfalten kann. Aus diesem Miteinander entsteht ein Füreinander, das Menschen in Würde altern lässt und ihnen Wegbegleitung bis in den Tod anbietet, getragen von Achtung und Zuwendung.

Was uns wertvoll ist…

  • Unsere Einrichtungen stehen allen Menschen offen, unabhängig von ihrer religiösen Prägung oder Weltanschauung, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft.
  • Unsere Einrichtungen haben das Ziel, Dienstleistungen mit hoher Qualität anzubieten.
  • Unsere Einrichtungen sind Orte der Kirche. Wir bieten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, unseren Gästen wie auch unseren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seelsorgerische Begleitung.
  • Unsere Einrichtungen sind im Quartier und in der Seelsorgeeinheit verankert.
  • Unser Ziel ist, ein nachhaltiges Angebot für die betroffenen Menschen vorzuhalten. Wir arbeiten wirtschaftlich und gehen mit unseren Ressourcen verantwortungsvoll um.
  • Wir gehen schonend mit den vorhandenen Ressourcen um und tragen so zur Bewahrung unserer Schöpfung bei.
  • Neue Herausforderungen gehen wir aktiv an. Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter.

Wie wir zusammen leben…

  • Unsere Einrichtungen bieten in räumlicher und organisatorischer Verbindung Wohnmöglichkeiten, hauswirtschaftliche Versorgung, ganzheitliche Pflege und Betreuung, präventive und rehabilitative Leistungen sowie soziale und seelsorgerische Hilfen. Ordensschwestern und Seelsorger leben in der Hausgemeinschaft und pflegen bzw. begleiten unsere Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Unsere Einrichtungen sind Orte der Begegnung, der sozialen, kulturellen und religiösen Erfahrungen, sowohl für Bewohner/-innen und ihre Bezugspersonen als auch für die Menschen im Wohnumfeld sowie für unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen.
  • Unsere tägliche Arbeit basiert auf einem partnerschaftlichen Miteinander mit denjenigen, die Hilfe benötigen.
  • Wir stellen uns auf die Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Gäste ein und setzen gleichzeitig voraus, dass sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv einbringen.
  • Wir leben in einer sozialen Gemeinschaft, in der selbstbestimmte Teilhabe möglich ist. Die Wechselbeziehung zwischen Autonomie und Gemeinschaft ist ständig auszuloten, d.h. die Freiheit des einzelnen ist höchstes Gut, endet jedoch dort, wo die des anderen beginnt.
  • Konflikte sind Teil des Gemeinschaftslebens. Wir gehen konstruktiv damit um und suchen Lösungen, die allen gerecht werden.
  • Anregungen und Beschwerden sind uns Ansporn zur Verbesserung.

Wie wir zusammen arbeiten…

  • Als Dienstgemeinschaft pflegen wir einen wertschätzenden Umgang und einen partizipativen Führungsstil.
  • Entscheidungen sind dort angesiedelt, wo die Verantwortung liegt.
  • Wir nutzen die Vielfalt der Einrichtungen und Dienste unseres Verbandes, um Leistungen bedarfs- und sachgerecht zu erbringen.
  • Wir geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Anerkennung und konstruktiver Kritik Rückmeldung auf ihre Arbeit, um sie beruflich und menschlich zu fördern.
  • In persönlichen Krisensituationen bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche und weitere Möglichkeiten der Unterstützung an.
  • Wir suchen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach gemeinsamen Wegen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Im Sinne einer kontinuierlichen Personalentwicklung investieren wir in Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wichtig ist uns auch die Förderung der Gesundheit.

Pflegephilosophie

Ein Bewohner mit einer Pflegerin im Garten

Die Einrichtungen der stationären Altenhilfe des Caritasverbands Mannheim bieten alten und pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause und gewährleisten die Unterstützung, die sie benötigen, unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialer Herkunft, Kultur, Religion, Nationalität oder sexueller Neigung. Wir pflegen, betreuen und begleiten sie; im Vordergrund steht die unantastbare Menschenwürde.

Pflege heißt für uns, den Menschen in seiner Ganzheit mit seiner eigenen Lebensgeschichte anzunehmen, das heißt, unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu achten, auf ihre physischen und psychischen Bedürfnisse einzugehen und sie in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen.

Unser Dienstleistungsangebot im Bereich Pflege bietet neben einer individuellen und aktivierenden Pflege, unter Einbeziehung prophylaktischer und rehabilitativer Maßnahmen sowie der behandlungspflegerischen Versorgung, auch die soziale und seelsorgerische Komponente.

Angehörige, Freunde sowie andere Personen aus dem sozialen und kirchlichen Umfeld sind unersetzbare Bezugspersonen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und für uns Partner bei der Pflege und Betreuung.

Sterben und Tod werden nicht tabuisiert. Leben und Sterben gehören untrennbar zusammen. Der Sterbende soll mit seinen Ängsten, Schmerzen und Bedürfnissen nicht alleine gelassen werden und erfährt deshalb qualifizierte und intensive Begleitung sowie pastoralen Beistand.

Professionalität zur Erfüllung dieser anspruchsvollen Aufgabe erhalten unsere Mitarbeiter sowohl durch Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Wir pflegen Menschlichkeit, und unser Verständnis von Menschlichkeit basiert auf dem christlichen Menschenbild.

Qualitätssicherung

Eine Pflegerin hält die Hand einer Seniorin.

Es ist uns ein zentrales Anliegen, die pflegebedürftigen Menschen, die bei uns leben, sehr gut zu versorgen und zu pflegen. Außerdem unterstützen wir sie darin, ihr Leben nach ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

Aus diesem Grund ergreifen wir verschiedene Maßnahmen zur Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung der Qualität. Dazu gehören die Qualifizierung des Personals durch Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Dokumentation und Planung in der Pflege sowie die bewohnerorientierte Gestaltung des Hauses und der Prozesse. 

In monatlichen Konferenzen besprechen Heim- und Pflegedienstleitungen die Qualität der Einrichtung und entwickeln sie in gegenseitigem Lernen weiter. Für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualität ist neben den Leitungskräften auch eine Mitarbeiterin in Vollzeit als Qualitätsmanagement-Beauftragte zuständig.

Daneben müssen wir uns in regelmäßigen Abständen externen Qualitätsprüfungen stellen:

Zum einen prüft der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Auftrag der gesetzlichen Pflegekassen die Qualität der stationären Einrichtungen.

MDK-Bericht

Zum anderen findet auf der Grundlage des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes Baden-Württemberg (WTPG) einmal jährlich eine Prüfung durch die Heimaufsicht statt.

Gesundheitsprävention

Wir pflegen unsere Bewohner nach dem neuesten Stand der medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse unter Einhaltung der nationalen Expertenstandards.

Dazu gehören folgende Präventionsmaßnahmen:

Sturzprophylaxe
Individuell angepasste Maßnahmen und ausführliche  Beratung sollen die Sturzgefahr und Sturzfolgen minimieren. Dies erfolgt zum Beispiel durch die Umgestaltung des Wohnumfeldes, den Einsatz von Hüftprotektoren und regelmäßige Gymnastikangebote. Außerdem arbeiten wir eng mit externen Therapeuten im Bereich der Physio- und Ergotherapie zusammen und haben speziell geschulte Mitarbeiter, die regelmäßige Sturzprophylaxe-Trainings anbieten.

Dekubitusprophylaxe
Wir erfassen das individuelle Dekubitusrisiko (Druck- bzw. Wundliegegeschwür) jedes Bewohners. Mobilisierung steht an erster Stelle. Bezüglich besonderer Hautpflege und dem Einsatz von passenden Hilfsmitteln beraten wir selbstverständlich.

Förderung der Kontinenz
Wir erfassen die Kontinenzprofile unserer Bewohner und leiten entsprechende Maßnahmen ein, die wir regelmäßig evaluieren.

Kontrakturprophylaxe
Bewegung und Mobilitätserhalt unserer Bewohner sind uns sehr wichtig. Sie sind ein wichtiger Bestandteil von Autonomie und Lebensqualität, außerdem verhindern sie die Versteifung der großen Gelenke und reduzieren somit das Risiko einer Kontraktur. Regelmäßige Angebote zum Erhalt der Mobilität gehören daher bei uns zum Standard. Im Bedarfsfall vermitteln wir auch geeignete Spezialisten wie Physiotherapeuten.

Schmerzerfassung
Schmerzen sind individuell und immer subjektiv. Wir möchten, dass unsere Bewohner schmerzfrei ihren Alltag bewältigen und, falls das nicht gelingt, die Schmerzen auf ein Minimum reduzieren, um die Lebensqualität zu steigern. Auch in diesem Bereich haben wir geeignete Assessments und arbeiten in multiprofessionellen Teams. Wenn nötig, kooperieren wir mit Teams der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung.

Wundversorgung
Unsere Pflegefachkräfte sind in moderner Wundversorgung geschult. Wir führen behandlungspflegerische Maßnahmen nach ärztlicher Verordnung aus, erfassen Wunden systematisch und arbeiten mit einer Wundmanagerin zusammen.

Ernährung
Screenings und Assessments kombiniert mit der Planung bzw. Anpassung von Maßnahmen sind Standard. Ein multiprofessionelles Team kümmert sich um eine ausgewogene Ernährung unserer Bewohner. Bei der Speiseplanung haben unsere Bewohner ein Mitspracherecht.

Trinkverhalten
Wir erfassen regelmäßig die Trinkmenge bei allen Bewohnern. Im Alter verringert sich das Durstgefühl, deshalb unterstützen wir sie im Hinblick auf eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit.

Mitarbeiter und Ausbildung

Um das Wohl unserer Bewohner kümmern sich mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei uns arbeiten Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegehelfer, Alltagsbegleiter, Köche, Beiköche, Küchenhelfer, Hauswirtschafter, Hauswirtschaftshelfer, Verwaltungskräfte und Haustechniker.

Mehrere unserer Pflegekräfte haben die Weiterbildung Palliative Care absolviert, die zur Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und der Begleitung ihrer Angehörigen befähigt. Ebenfalls mehrere Mitarbeitende haben sich zur gerontopsychiatrischen Fachkraft weitergebildet. Darüber hinaus arbeiten wir mit externen Kooperationspartnern wie Sanitätshäusern zusammen, die uns unterstützen.

Ausbildung in der Altenpflege

Wir bieten eine Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger an.

Wenn Sie sich für diesen verantwortungsvollen Beruf entscheiden, erwarten Sie bei uns ein sicherer Arbeitsplatz, faire Bezahlung, gute Zukunftsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten sowie eine Arbeit, die im Leben der Menschen einen Unterschied macht.

Sie sollten gerne mit Menschen arbeiten und Interesse an medizinischen, sozialen und pflegerischen Fragen haben. Mitbringen sollten Sie außerdem ein großes Maß an Empathie, Geduld und Freude am selbstständigen Arbeiten. Auch die Bereitschaft, sich mit Leid und Sterben auseinanderzusetzen, ist wichtig.

Die Ausbildung besteht aus Unterricht an einer Altenpflegeschule und der praktischen Ausbildung in unserem Haus. Die Fachschulen, mit denen wir kooperieren, sind die Augusta-Bender-Schule Mosbach und die Berufsfachschule für Altenpflege der Johannes-Diakonie Mosbach. Mentoren, Praxisanleitung und Fachkräfte sind Ansprechpartner für alle Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Neben der dreijährigen Ausbildung zum/zur Altenpfleger/-in bieten wir die einjährige Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/-in an.

Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und Lerninhalten erhalten Sie bei uns im Haus oder auf den Webseiten der Fachschulen.

Augusta-Bender-Schule Mosbach

Johannes-Diakonie Mosbach

Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften

Darüber hinaus können Sie bei uns eine Altenpflegeausbildung in Verbindung mit dem Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften machen, welches Sie mit dem Abschluss Bachelor of Arts absolvieren können.

Informationen zum Studium erhalten Sie bei uns im Haus und auf der Webseite der Dualen Hochschule Mannheim (DHBW).

Neben einer Ausbildung im Bereich der Altenpflege bieten wir auch Ausbildungsplätze in der Hauswirtschaft und in der Verwaltung an.

Ehrenamt

Bei uns engagieren sich mehrere Ehrenamtliche, die unsere Bewohner besuchen und mit ihnen spazieren gehen oder auch Singstunden veranstalten. Wir freuen uns über jeden, der Interesse hat, bei uns ehrenamtlich mitzuhelfen. Tätigkeiten könnten sein: Spazieren gehen in Haus und Garten, Vorlesen, kleine Einkäufe erledigen oder auch die Begleitung in den Gottesdienst - je nach Vorliebe.

Geschichte des Hauses

Historische Ansicht vom KinderheimHistorische Ansicht vom Kinderheim

St. Josef ist das älteste Heim des Caritasverbands Mannheim. Das Haus wurde 1926 als Erholungsheim für Kinder aus der Großstadt gebaut. Damals hieß es noch St. Franziskus-Jugendheim. Die Leitung hatten die Ordensschwestern des Heiligen Josef von St. Trudpert. Mannheimer Kinder sollten sich im Odenwald von der schlechten Luft und ärmlichen Lebensbedingungen erholen.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Kinderheim von der NSV, einem Ableger der NSDAP, beschlagnahmt und beherbergte evakuierte alte Menschen aus kriegsgeschädigten Städten. 1947 fand erstmals wieder eine Kindererholung statt. Aber die räumlichen Verhältnisse waren beengt, und die intensive Nutzung über Jahre hatte deutliche Spuren hinterlassen. Deshalb wurde in den 1950er Jahren ein weiteres Gebäude angebaut und neuer Raum für die Kinder- und Müttererholung geschaffen.

Kinder spielen auf einer Wiese im OdenwaldDie Kinder konnten sich in der Natur erholen.

1961 wurde das Kinderheim zum Altenheim: Nach Neu- und Umbauten wurde das Haus als Caritas-Altenheim St. Josef eingeweiht. In den folgenden Jahrzehnten gab es weitere Umbauten und Sanierungsmaßnahmen, ein weiteres Gebäude wurde neu gebaut und mit den bestehenden Häusern zu einem Komplex verbunden. 2011 kaufte der Caritasverband das angrenzende Grundstück, und es wurde eine neue Zufahrt mit Parkplätzen und Wendemöglichkeit geschaffen.

2013 kamen erstmals zwei indische Ordensschwestern nach St. Josef und verstärken seitdem den Konvent der Schwestern des Heiligen Josef von St. Trudpert.

2016 begann ein weiterer großer Umbau, unter anderem werden die Doppelzimmer in Einzelzimmer umgewandelt, die Fassade und der Eingangsbereich erneuert.

Am 18. September 2016 feierte das Heim sein 90-jähriges Bestehen.