Die letzten Geldbeträge sind in den vergangenen Tagen beim Caritasverband Mannheim eingegangen. "Wir sehen hier eine soziale Verpflichtung zu helfen", sagt Sven Unrath, Einkaufsleiter beim Bauhaus im Mannheimer Servicecenter. "Wir freuen uns, dass die Spendenbereitschaft seitens der Lieferanten so hoch war und den Kindern nun auf diesem Wege geholfen werden kann." Die Aktion sei von der Einkaufsabteilung und der Bau-Einrichtungsabteilung gemeinsam veranstaltet worden.
Das Kisiko-Projekt, das 2008 ins Leben gerufen wurde, hilft Kindern, deren Eltern eine Suchterkrankung haben. Überforderung, Hilflosigkeit, Angst, Unsicherheit und Scham prägen das Leben dieser Kinder. Viele reden mit niemandem über ihre Situation. Hinzu kommt, dass viele Eltern glauben, ihre Kinder würden von der Suchtkrankheit nichts merken. Die Kisiko-Gruppen bieten den betroffenen Kindern und Jugendlichen einen sicheren Ort, an dem sie über ihre Erlebnisse sprechen können, und helfen ihnen, mit der Belastung besser zurechtzukommen.
"Das Projekt ist auf Spenden angewiesen", sagt Thomas Wenz, Leiter der Caritas-Suchtberatung. "Umso dankbarer sind wir für die hohe Summe, die hier zusammengekommen ist." Mit der Unterstützung durch die vom Bauhaus initiierte Spendenaktion können nun weiter gezielt Angebote gemacht werden. Auch kann damit wieder eine Freizeit in den Sommerferien stattfinden, bei der die Kinder Verantwortung abgeben und einfach Spaß haben können.