BASF-Mitarbeiterin Beate von Borcke (v.l.), Jörg Trinemeier und Bärbel Mondl vom Turnverein Käfertal, Caritas-Vorstand Volker Hemmerich und BASF-Vorstandsmitglied Michael HeinzBASF
Die Projektidee: Die Gesundheit und Lebensqualität älterer und alter Menschen soll durch Sport und Bewegung gefördert und ihnen dadurch mehr Teilhabe am sozialen Leben ermöglicht werden. Starten soll das Angebot mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Caritas-Pflegeheims Joseph-Bauer-Haus und des Franz-Völker-Hauses für betreutes Wohnen. Später ist eine Ausweitung auf andere Gruppen geplant.
"Bisher spielen Bewegung und Sport bei der Betreuung unserer Bewohnerinnen kaum eine Rolle. Das wollen wir ändern", sagt Bernd Nauwartat, Leiter des Joseph-Bauer-Hauses und des Franz-Völker-Hauses. Es fehlten sowohl fachkundige Übungsleiter als auch altersgerechte Konzepte.
Hier bot sich der Turnverein Käfertal als Kooperationspartner an: "Wir haben erfahrene Übungsleiter und eine allgemeine Sportinfrastruktur", sagt Vereinsvorsitzender Jörg Trinemeier. "Für die spezifischen Anforderungen von pflegebedürftigen Menschen brauchen wir aber noch unterstützendes Material."
Das entsprechende Konzept kommt von Klaus Roth, emeritierter Professor für Sportwissenschaft der Universität Heidelberg. Ursprünglich für Kinder entwickelt, soll sein Multisport-Konzept in diesem Pilotprojekt auf ältere Menschen übertragen werden. Dafür entwickelt Prof. Roth eine Multisport-Fibel, die alles enthält, was für die Übungsstunden gebraucht wird. Diese Fibel können künftig auch andere Organisationen und Sportvereine nutzen.
Das Projekt startet im Oktober dieses Jahres. Nach einer Vorbereitungsphase soll jede Woche eine Übungsstunde angeboten werden. "Wir hoffen, dass die Seniorinnen und Senioren so viel Spaß haben, dass sie motiviert sind, regelmäßig teilzunehmen", sagt Caritas-Vorstand Volker Hemmerich. Die Förderung durch die BASF ermöglicht, die Multisport-Fibel zu erstellen und zu drucken, Übungsleiterpauschalen zu zahlen und ggf. Sportgeräte anzuschaffen.